Letztes Update:
20221119190930

17:23
19.11.2022
Zwei russische Kampfjets haben sich nach Angaben der Nato in einem gefährlichen Manöver auf der Ostsee operierenden Schiffen des Bündnisses genähert. Die Flugzeuge seien bei dem Vorfall am Donnerstag in nur etwa 73 Metern Entfernung an dem Marineverband SNMG1 vorbeigeflogen, teilte das zuständige Nato-Hauptquartier in Northwood bei London mit. Die Flughöhe habe dabei lediglich 300 Fuß betragen, was in etwa 91 Metern entspricht. Auf Kontaktversuche sei von den Piloten nicht reagiert worden.
Auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur erklärte eine Sprecherin nun, dass es sich bei den Flugzeugen um zweisitzige taktische Bomber vom Typ SU-24 gehandelt habe, die den Nato-Codenamen "Fencer" (deutsch: Fechter) tragen. Demnach alarmierten Alliierte die schnelle Einsatzbereitschaft ihrer Luftwaffe. Flugzeuge hätten die Russen dann so lange verfolgt, bis sie das Gebiet wieder verlassen hätten. Der Marineverband SNMG1 sei weniger als 50 Kilometer vor der polnischen Hafenstadt Danzig (Gdansk) unterwegs gewesen.

16:42
19.11.2022
Im Norden von St. Petersburg hat die Explosion einer Gaspipeline ein Großfeuer ausgelöst. "Feuerwehr und Rettungskräfte löschen den Brand, der durch eine Explosion an einer Gasleitung zwischen (den Ortschaften) Berngardowka und Kowaljowo entstanden ist", schrieb der Gouverneur des Leningrader Gebiets, Alexander Drosdenko, auf seinem Telegram-Kanal. Über mögliche Opfer sowie die Ursache der Explosion gibt es noch keine Angaben.
Zunächst hatte es geheißen, dass eine Autogastankstelle explodiert sei. Später wurde eine explodierende Gasleitung als Ursache des Großbrands genannt. Laut Drosdenko besteht keine Gefahr für ein Übergreifen der Flammen auf Wohngebiete. Die Feuersäule ist allerdings über Kilometer sichtbar, wie Videos auf sozialen Netzwerken zeigen.

16:09
19.11.2022
Der britische Premierminister Rishi Sunak sagt der Ukraine weitere Unterstützung bei der Flugabwehr zu. Das Vereinigte Königreich werde "ein umfassendes neues Luftverteidigungspaket" bereitstellen, um die ukrainische Zivilbevölkerung und kritische nationale Infrastruktur vor russischen Angriffen zu schützen, teilte die Regierung in London mit. Das Paket in Höhe von 50 Millionen Pfund (knapp 57,5 Millionen Euro) umfasse 125 Flugabwehrgeschütze und Technologie zur Drohnenabwehr.
"Während die ukrainischen Streitkräfte die russischen am Boden erfolgreich zurückdrängen, werden Zivilisten brutal aus der Luft bombardiert", sagte Sunak bei seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj laut Mitteilung. Die Briten wollen zudem ihr Ausbildungsangebot für die ukrainischen Streitkräfte stärken und Armeemediziner und -ingenieure zur Unterstützung in die Region schicken. Mit Blick auf den Winter solle die humanitäre Hilfe ausgeweitet werden.

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