Letztes Update:
20221118140305

09:50
18.11.2022
Ehemalige Häftlinge aus dem befreiten Cherson klagen über russische Brutalität und Folter unter der Besatzung, wie der US-Sender CNN berichtet. Zwei ehemalige Gefangene hätten dem Sender gesagt, dass russische Wachen ukrainische Gefangene wegen pro-ukrainischer Gesänge oder Tätowierungen hinrichteten.
Zudem brachten russischen Truppen Menschen zur Folterung in einen Zellblock, den sie während ihres Abzugs in Brand steckten, "um die Beweise für ihre Verbrechen zu vernichten", wie CNN unter Berufung auf einen der ehemaligen Häftlinge schreibt. 

09:18
18.11.2022
Die russischen Invasionstruppen in der Ukraine bereiten sich nach Einschätzung britischer Militärexperten auf weitere Rückschläge vor. Das geht aus dem täglichen Geheimdienst-Update des Verteidigungsministeriums in London hervor. Demnach fokussieren sich die russischen Streitkräfte nach ihrem Rückzug vom westlichen Ufer des Flusses Dnipro in den meisten von ihnen besetzten Teilen des Landes darauf, sich neu zu ordnen und Vorkehrungen zur Verteidigung zu treffen. So seien nahe der Grenze zu der von Russland bereits seit 2014 besetzten Schwarzmeer-Halbinsel Krim und nahe des Flusses Siwerskyj Donez zwischen den Regionen Donezk und Luhansk neue Schützengräben ausgehoben worden. 
"Die Standorte befinden sich teilweise bis zu 60 Kilometer hinter der aktuellen Frontlinie, was nahelegt, dass die russischen Planer Vorbereitungen treffen für den Fall weiterer größerer ukrainischer Durchbrüche", heißt es in der Mitteilung aus London. Es sei jedoch auch wahrscheinlich, dass Russland versuchen werde, einige der aus der südukrainischen Stadt Cherson abgezogenen Truppen zur Verstärkung seiner offensiven Einsätze nahe der Stadt Bachmut in die Region Donezk zu verlegen

06:55
18.11.2022

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