Letztes Update:
20221118020037

19:40
17.11.2022
Der mysteriöse britische Streetart-Künstler Banksy hat ein Video auf Instagram veröffentlicht, in dem er sich zu einer ganzen Reihe von Werken in der Ukraine bekennt. Die großteils an Häuserwände gesprühten Bilder waren zum Teil schon vor Tagen entdeckt worden. Fotos davon hatten in sozialen Medien die Runde gemacht und für Begeisterung in dem kriegsgebeutelten Land gesorgt. Der Künstler selbst, dessen Identität ungeklärt ist, hatte sich bislang aber nur zu einem der Bilder bekannt. 
Das nun veröffentlichte Video ist eine Art "Making-of", in dem Banksy beim Ausschneiden von Schablonen und beim Sprühen zu sehen ist - ohne jedoch sein Gesicht zu zeigen. Anschließend werden die meist in Schwarz und Weiß gehaltenen Werke gezeigt: etwa eine Frau, die scheinbar auf einem Stuhl steht, der an der Fassade eines ausgebrannten Hauses steht. Sie trägt einen Lockenwickler, eine Gasmaske, einen Morgenmantel und einen Feuerlöscher in der Hand. In den Ruinen eines Kindergartens wirft ein kleiner Judoka einen erwachsenen Kämpfer - dessen Gestalt der des russischen Präsidenten Wladimir Putin ähnelt - zu Boden. Zum Schluss wird ein Schriftzug eingeblendet mit den Worten: "In Solidarität mit den Menschen der Ukraine".

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18:59
17.11.2022
UPDATE | Die G7-Staaten wollen sich laut Bundesinnenministerin Nancy Faeser in Zukunft intensiver über die Folgen des Ukraine-Krieges und über Terrorismus austauschen. Das sagte die SPD-Politikerin am Rande eines Treffens mit ihren G7-Amtskollegen im hessischen Eltville nahe Wiesbaden. Die Ministerinnen und Minister hätten sich entschieden, "unsere Arbeit auch außerhalb dieser Konferenzen viel mehr zu vertiefen".
Es gehe darum, zum Schutz der Demokratie voneinander zu lernen. Japan habe etwa ein eigenes Ministerium zum Schutz von Wirtschaft und Wissenschaft. Und das französische Innenministerium sei besonders weit bei der Zusammenarbeit mit unabhängigen Faktencheck-Plattformen im Internet im Kampf gegen Desinformation.

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