Eine
Beteiligung ukrainischer Spezialisten an den
Ermittlungen zum Raketeneinschlag auf polnischem Staatsgebiet ist
nach Aussage von Polens Präsident Andrzej Duda an die
Vorschriften der internationalen Rechtshilfe gebunden. "Wenn Gäste aus der Ukraine die laufenden Ermittlungen anschauen möchten, dann wird es möglich sein, ihnen das zu zeigen, so wie es mir heute gezeigt wurde", sagte Duda nach einem Besuch an der Einschlagsstelle in dem Dorf Przewodow. "Aber wenn es um die aktive Teilnahme an den Ermittlungen geht, um den Zugang zu Dokumenten, zu Informationen, dann
bedarf es schon
spezifischer vertraglicher Grundlagen im Sinne des internationalen Rechts und internationaler Abkommen."
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor gesagt, ukrainische Fachleute dürften an der Untersuchung des Raketeneinschlags in Polen teilnehmen.