Die russischen Raketenangriffe auf die Ukraine waren nach Angaben aus Kiew der wohl massivste Beschuss der Energieinfrastruktur seit Kriegsbeginn. Die Energielage sei kritisch, heißt es. "Es sind etwa 100 Raketen auf das Territorium der Ukraine abgefeuert worden", teilt der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, Jurij Ihnat, im Fernsehen mit.
Der Vizechef des Präsidentenbüros, Kyrylo Tymoschenko, bezeichnete die Situation nach Einschlägen in Energieinfrastrukturobjekte als "kritisch". schreibt der 33-Jährige im Nachrichtendienst Telegram. Der staatliche Energieversorger Ukrenerho habe zu außerordentlichen Stromabschaltungen übergehen müssen, um das Netz auszubalancieren. In Kiew ist den Behörden zufolge etwa die Hälfte der Stadt ohne Strom. Mindestens ein Mensch wurde infolge der Luftangriffe getötet.