Letztes Update:
20221111020055

20:13
09.11.2022
Die ukrainische Führung weist ein neues Gesprächsangebot Moskaus als "neue Nebelkerze" zurück. "Russische Beamte beginnen, Gesprächsangebote immer dann zu unterbreiten, wenn die russischen Truppen Niederlagen auf dem Schlachtfeld erleiden", schrieb Außenamtssprecher Oleh Nikolenko auf Facebook. Mit dem neuen Dialogangebot spiele Russland lediglich auf Zeit, um seine Truppen neu zu sortieren und zu verstärken, und um dann "neue Wellen der Aggression" einzuleiten. 
In Moskau hatte Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Nachmittag die Bereitschaft Russlands zu Gesprächen "auf Grundlage der aktuellen Realitäten" angeboten. Damit war der aktuelle Stand an den Fronten gemeint. "Wir sind weiterhin zu Gesprächen bereit, wir haben sie nie verweigert", sagte sie.

19:23
09.11.2022
Momentaufnahme

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18:53
09.11.2022
Unionsfraktionsvize Johann Wadephul wertet die Ankündigung Moskaus, sich aus der ukrainischen Gebietshauptstadt Cherson zurückziehen zu wollen, als "ein dramatisches Eingeständnis der Schwäche Russlands". Es zeige, dass die angekündigte Rekrutierungskampagne Russlands nicht funktioniere, so der CDU-Außenexperte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. "Dieser Rückzug wird zu Rissen in der russischen Führung führen", prognostiziert Wadephul. Das Momentum bleibe auf der Seite der Ukraine, sie habe Chancen, die von Russland besetzten Territorien zurückzuerobern. "Doch dafür müssen wir sie endlich schneller und substanzieller unterstützen. Hier ist die Bundesregierung gefragt", mahnt der CDU-Politiker.

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