Letztes Update:
20221103020032

19:52
31.10.2022
Der bosnische Fußballverband hat die Verschiebung eines am 19. November in St. Petersburg geplanten Freundschaftsspiels gegen Russland bekannt gegeben. "Das Match (...) wird nicht an diesem Termin stattfinden", teilte der Verband nach einer Vorstandssitzung mit. Die Ankündigung des voraussichtlichen Antretens der Nationalauswahl in Russlands zweitgrößter Stadt hatte in Bosnien-Herzegowina Anfang Oktober entrüstete Reaktionen ausgelöst.
Nationalspieler, Sportfunktionäre und andere Personen des öffentlichen Lebens hätten eine "richtiggehende Revolte" vom Zaun gebrochen, berichtete das bosnische Portal klix.ba. Die Empörung der bosnischen Öffentlichkeit richtet sich gegen den Umstand, dass Russland seit Februar einen Angriffskrieg gegen die Ukraine führt. Die seitdem verhängten Sanktionen richten sich auch gegen den russischen Sport. Russische Mannschaften dürfen etwa nicht mehr an FIFA- und UEFA-Wettbewerben teilnehmen.

18:32
31.10.2022
Die Aussetzung des Abkommens für den Export von ukrainischem Getreide über das Schwarze Meer durch Russland soll auch beim Treffen der Außenminister der G7-Gruppe Thema werden. Sie würden beraten, wie die Anstrengungen der Vereinten Nationen und der Türkei zur Wiederherstellung der Vereinbarung am besten unterstützt werden könnten, sagte der deutsche Vizebotschafter Thomas Zahneisen bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates in New York. Er lobte dabei die UN, die Türkei und die Ukraine dafür, die Getreidetransporte über das Schwarze Meer zunächst fortzusetzen.
Das Treffen der Außenministerinnen und Außenminister der G7-Länder wirtschaftsstarker Demokratien beginnt am Donnerstag in Münster.

17:33
31.10.2022
Russland will nach seiner angekündigten Aussetzung des Getreideabkommens mit der Ukraine weitere Exporte über das Schwarze Meer nicht zulassen. Die Vereinbarung könne "nicht ohne uns umgesetzt werden", sagte der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates in New York. Gleichzeitig könne Moskau "eine ungehinderte Passage von Schiffen ohne unsere Inspektion nicht zulassen", sagte Nebensja. Russland schien damit auf die Position der Vereinten Nationen zu reagieren, nach deren Lesart der Export von Getreide weitergehen kann und das Abkommen in Kraft bleibt.

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