Letztes Update:
20221103020032

11:08
31.10.2022
Durch einen russischen Raketentreffer sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew große Teile der Wasserversorgung ausgefallen. Bürgermeister Vitali Klitschko teilt auf Telegram mit, dass 80 Prozent der Verbrauchsstellen betroffen seien. Fachleute bemühten sich, den Schaden möglichst schnell zu beheben
Klitschko rät der Bevölkerung in Kiew, sich notfalls an öffentlichen Zapfsäulen mit Trinkwasser einzudecken. Die Stadtverwaltung veröffentlichte eine Karte dieser Brunnen. Der Ausfall der Wassersysteme hing den Angaben mit Schäden an der Stromversorgung zusammen. Klitschko schreibt, 350.000 Haushalte seien auch ohne Strom. 

10:36
31.10.2022
Verteidigungsministerin Christine Lambrecht lobt die Bemühungen der Vereinten Nationen zur Rettung des internationalen Getreideabkommens. Zugleich verurteilt sie die Abkehr Russlands von der Vereinbarung mit der Ukraine. "Ich begrüße ausdrücklich, dass sich die Vereinten Nationen um eine schnelle Lösung und die Wiederaufnahme der Lieferungen bemühen", sagt die SPD-Politikerin. 
"Die Ärmsten der Armen dürfen nicht zu Geiseln von Putins Großmachtfantasien gemacht werden", so Lambrecht. Zusätzlich zu seinem brutalen Angriffskrieg setze Russland nun auch wieder Hunger als Waffe ein. "Das ist vollkommen inakzeptabel."

10:07
31.10.2022
Auch nach der Aussetzung des internationalen Getreideabkommens durch Russland haben sich am Montag mehrere Frachter vor der ukrainischen Schwarzmeer-Küste in Bewegung gesetzt. Das zeigen die Schiffsortungsdienste vesselfinder.com und marinetraffic.com. Dazu zählen der nach Angaben der Vereinten Nationen mit Weizen beladene Frachter "African Robin", der mit Sojabohnen beladene Frachter "SK Friendship" und die mit Erbsen beladene "Sealock".
Zusammen mit drei weiteren Frachtern hatten sich diese Schiffe nach Angaben der Vereinten Nationen am Sonntag aus ukrainischen Gewässern in Richtung des vom Abkommen geschützten Korridors im Schwarzen Meer aufgemacht. Das ukrainische Infrastruktur-Ministerium nannte auch ein Schiff namens "Ikaria Angel", die im Auftrag des UN-Welternährungsprogramms fahre. Die Ladung von 40.000 Tonnen Getreide sei für Äthiopien bestimmt.

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