Letztes Update:
20221103020032

19:19
30.10.2022
Nach mehreren Großdemonstrationen gegen die tschechische Regierung haben sich Zehntausende Menschen "gegen die Angst" auf dem Prager Wenzelsplatz versammelt. Während bei den früheren Kundgebungen Zehntausende gegen Energiepreissteigerungen und Tschechiens Hilfe für die von Russland angegriffene Ukraine protestierten, traten die Demonstranten für weitere Unterstützung für den ukrainischen Abwehrkampf ein. 
Die Organisatoren wollten nach eigenen Angaben zeigen, dass Tschechien stark genug sei, die aktuelle Krise zu bewältigen, und daher keine Angst zu haben brauche. In einer Videobotschaft wandte sich auch die ukrainische Präsidentengattin Olena Selenska an die Kundgebungsteilnehmer. Die Ehefrau des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj verurteilte die jüngsten russischen Raketenangriffe auf die Energie-Infrastruktur der Ukraine. "Lassen wir nicht zu, dass Russland uns und die ganze Welt in Finsternis stürzt!", rief sie aus. 

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18:48
30.10.2022
Russland erwartet für die nächsten Tage Gespräche mit den Vereinten Nationen und der Türkei über das ausgesetzte freie Geleit für ukrainische Getreideexporte im Schwarzen Meer. Das sagt Vizeaußenminister Andrej Rudenko. Bevor aber an eine Rückkehr Russlands zu der Vereinbarung zu denken sei, müsse der Drohnenangriff auf die Schwarzmeerflotte aufgeklärt werden. "Das war himmelschreiend, es wurden alle Bedingungen verletzt, die vereinbart waren", sagt Rudenko nach Angaben russischer Agenturen.

17:09
30.10.2022
Nach der russischen Aussetzung des Abkommens zum Export von Getreide aus der Ukraine will sich die Türkei weiter für eine Fortführung der Vereinbarung einsetzen. Die Verhandlungen mit den zuständigen Akteuren würden fortgesetzt, teilt das türkische Verteidigungsministerium mit. Die russischen Vertreter seien weiter im gemeinsamen Koordinierungszentrum in Istanbul. "Während dieser Zeit wird es keine Schiffsabfahrt aus der Ukraine geben", heißt es - welcher Zeitraum damit gemeint ist, war nicht eindeutig. Die Inspektion der vor Istanbul wartenden Schiffe solle heute und morgen fortgesetzt werden.

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