Letztes Update:
20221028020106

15:33
27.10.2022
Der Betreiber der beschädigten Ostseepipeline Nord Stream 1 hat zur Untersuchung ein Schiff in die schwedische Wirtschaftszone (AWZ) entsandt. Das gecharterte, speziell ausgerüstete Schiff sei am mutmaßlichen Ort der Schäden angekommen, teilte die Nord Stream AG mit.
Nach entsprechenden Vorbereitungen könnten die Spezialisten innerhalb eines Tages bereit sein, um den Schaden zu erkunden. Die Untersuchung werde nach derzeitigen Schätzungen drei bis fünf Tage dauern. Für die Begutachtung der Schäden in der dänischen AWZ fehlten Genehmigungen der Behörden.

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14:40
27.10.2022
Die Ukraine stockt ihre Militärausgaben bis zum Jahresende um umgerechnet etwa zehn Milliarden Euro auf. Präsident Wolodymyr Selenskyj unterzeichnete dazu eine entsprechende Änderung des Staatshaushalts. Dem neuen Etat zufolge sind bis Jahresende 386,9 Milliarden Hrywnja (knapp 10,5 Milliarden Euro) an zusätzlichen Ausgaben vorgesehen. Den Löwenanteil (knapp zehn Milliarden Euro) erhält das Verteidigungsministerium. Der Rest wird auf die übrigen Sicherheitsorgane aufgeteilt.
"Zur Deckung der Mehrausgaben aus dem allgemeinen Staatshaushalt wurde die Binnenverschuldung erhöht und der Höchstbetrag der Staatsverschuldung zum 31.12.2022 entsprechend angehoben", teilte die Parlamentsverwaltung in Kiew mit. Infolge des russischen Angriffskriegs sind die ukrainischen Verteidigungsausgaben nach offiziellen Angaben auf das Zehnfache gestiegen.

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