Letztes Update:
20221028020106
Später werden Sünder bestraft. Bei bösartigen Zuwiderhandlungen des Gesetzes über Auslandsagenten sind strafrechtliche Konsequenzen vorgesehen. 13:28
27.10.2022
Wladimir Rogow

12:54
27.10.2022
Wegen neuer Schäden in der Energieversorgung drohen in der ukrainischen Hauptstadt Kiew noch drastischere Stromabschaltungen. In der Nacht seien bei einem russischen Angriff auf eine Anlage im Umland "ernsthafte Schäden" entstanden, teilte der Stromversorger Yasno mit. Dadurch fehle für die Millionen-Metropole etwa ein Drittel der notwendigen Leistung. "Es könnte passieren, dass halb Kiew ohne Licht dasitzt", hieß es.
Die russische Armee versucht seit Anfang Oktober verstärkt, die ukrainische Infrastruktur zu zerstören - auch wenn Angriffe auf zivile Objekte völkerrechtlich verboten sind. Die Ukraine reagiert darauf mit zeitlich gestaffelten Stromabschaltungen in allen Landesteilen - meist für vier Stunden.

12:25
27.10.2022
In Tschechien ist es in Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine vor den Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag an diesem Freitag zu einem Eklat gekommen. Präsident Milos Zeman lud die Vorsitzenden der beiden Parlamentskammern, Marketa Pekarova-Adamova und Milos Vystrcil, nicht als Gäste zur traditionellen Ordensverleihung auf der Prager Burg ein, wie mehrere Zeitungen unter Berufung auf Regierungschef Petr Fiala berichteten. Protokollarisch stehen die Vorsitzenden des Senats und des Abgeordnetenhauses an zweiter beziehungsweise dritter Stelle gleich nach dem Staatspräsidenten.
Pekarova-Adamova und Vystrcil waren der jüngsten Ordensverleihung, die nach zweijähriger Corona-Pause im März nachgeholt wurde, ferngeblieben. Hintergrund war der russische Angriffskrieg, der kurz zuvor begonnen hatte. Beide warfen dem 78 Jahre alten Zeman eine langjährige prorussische Haltung vor. Vermutet wird nun, dass sich der Präsident revanchieren will. Der Nationalfeiertag erinnert an die Proklamation der Unabhängigkeit der Tschechoslowakei am 28. Oktober 1918. 

11:50
27.10.2022
Das Rote Kreuz hat immer noch keinen Zugang zu allen Kriegsgefangenen, die seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine festgenommen worden sind. "Wir teilen die Frustration darüber, dass wir noch nicht zu allen Kriegsgefangenen Zugang erhalten haben", teilt das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) in Genf mit. "Wir wissen, dass dahinter die Qualen der Familien stehen, die nicht wissen, wie es ihren Angehörigen geht." Einige Familienmitglieder von ukrainischen Kriegsgefangenen waren in Genf, unter anderem um beim IKRK Druck zu machen. 
Alle Staaten sind nach den Genfer Konventionen verpflichtet, dem IKRK ungehinderten Zugang zu Kriegsgefangenen zu geben. 

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