Letztes Update:
20221020161539

14:56
20.10.2022
Die Ukraine bekommt von der EU Notunterkünfte für bis zu 46.000 Menschen. Zudem werden nach Angaben der Europäischen Kommission zusätzliche 150 Millionen Euro für humanitäre Hilfe in dem von Russland angegriffenen Land bereitgestellt. Sie können zum Beispiel in Heizgeräte, Nahrungsmittel und die Wasserversorgung investiert werden.
"Der kommende Winter wird die Ukraine vor große Herausforderungen stellen", sagt der zuständige EU-Kommissar Janez Lenarcic laut einer Mitteilung. Darauf müsse man vorbereitet sein.

Der Winter darf nicht als Kriegswaffe eingesetzt werden. 14:12
20.10.2022
Norwegische Flüchtlingsrat (NRC) fordert einen Stopp der russischen Angriffe auf die Bevölkerung und die zivile Infrastruktur in der Ukraine.

11:53
20.10.2022
Das russische Militär hat bei neuen Angriffen auf die Ukraine nach eigenen Angaben einmal mehr die Energie-Infrastruktur und Stellungen der Armee beschossen. Die Energieanlagen seien mit Hochpräzisionswaffen aus der Luft angegriffen worden, teilt der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, mit.
"Alle anvisierten Objekte wurden getroffen", sagt Konaschenkow in einem Bericht zur Lage in dem Krieg. Angriffe gab es demnach in den Gebieten Charkiw, Donezk und Cherson.

11:37
20.10.2022
FDP-Fraktionschef Christian Dürr verurteilt die verstärkten Angriffe der russischen Streitkräfte auf die Infrastruktur in der Ukraine scharf. Es sei deutlich, dass sich die russische Strategie geändert habe, sagt Dürr im Bundestag. "Russland zeigt, dass es auf stumpfe Zerstörung aus ist. Die Terrorisierung der Menschen in der Ukraine ist das strategische Ziel Putins", so Dürr. 30 Prozent des Stromnetzes seien zerstört und mittlerweile mehr als 1000 Orte ohne Stromversorgung. 
Es sei trotz der schrecklichen Bilder schon heute nötig, über den Wiederaufbau des angegriffenen Landes zu sprechen. Dürr: "Wir müssen über einen europäischen Marshallplan für die Ukraine reden."

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