Nach den großen Protesten von rechts gegen die Ukraine-Politik und die hohen Energiepreise mobilisiert jetzt ein linkes Bündnis aus Gewerkschaften, Umweltgruppen und Sozialverbänden für einen "solidarischen Herbst". Bei Demonstrationen in sechs Städten kommenden Samstag erwarten die Organisatoren insgesamt 20.000 Teilnehmer. Gefordert werden gezielte Hilfen für Menschen mit wenig Geld, eine Umverteilung über höhere Steuern für Reiche und zugleich eine konsequentere Energiewende.
Soziale und ökologische Wende sollten gemeinsam gedacht und nicht gegeneinander ausgespielt werden, erklären die Organisatoren. Dazu zählen die Netzwerke Campact und Attac, die Umweltverbände Bund und Greenpeace, der Paritätische Gesamtverband, die Volkssolidarität und die Bürgerbewegung Finanzwende sowie die Gewerkschaften ver.di und GEW.