Für die ukrainische Präsidentengattin Olena Selenska war immer klar, dass ihr Mann Wolodymyr in dem russischen Angriffskrieg auf seinem Posten bleibt. "Ich wusste von Anfang an, dass er Kiew nicht verlassen wird", sagte Selenska Bild in Kiew. "Wenn ein Land im Krieg ohne Führung bleibt, dann wird es erschüttert."
Selenskyj hatte trotz wohlgemeinter Ratschläge seine Hauptstadt nach dem 24. Februar nicht verlassen; dies gilt als wichtige Weichenstellung im Widerstand gegen die russische Invasion. Damals wie heute trachteten russische Spezialkräfte ihm nach dem Leben, sagt Selenska. "Ich versuche, nicht darüber nachzudenken."