Letztes Update:
20221017020118

09:06
16.10.2022
Bei ihrem Bundesparteitag in Bonn haben sich die Grünen mit überwältigender Mehrheit für die Lieferung weiterer Waffen an die Ukraine ausgesprochen. Mehrere Anträge, in denen dies als Abkehr von der pazifistischen Tradition der Partei kritisiert wurde, lehnten die Delegierten ab.
Im Ukraine-Krieg müsse Deutschland helfen, wo es möglich sei, "weil wir sehen, dass diese Waffen Menschenleben retten", sagte der Parteivorsitzende Omid Nouripour.

08:42
16.10.2022
Russland kommt nach britischen Angaben wegen seines Vorgehens beim Angriffskrieg gegen die Ukraine bei der Produktion von Munition nicht mehr hinterher. "Die russische Verteidigungsindustrie ist vermutlich nicht in der Lage, fortschrittliche Munition in dem Maße zu produzieren, in dem sie verbraucht wird", teilt das britische Verteidigungsministerium in seinem Geheimdienst-Update zum Ukraine-Krieg mit.
Die mehr als 80 Raketenangriffe auf mehrere ukrainische Städte zu Wochenbeginn bedeuteten eine weitere Verschlechterung der russischen Bestände an Langstreckenraketen, erklärten die Briten. Dies schränke voraussichtlich die russischen Möglichkeiten ein, in Zukunft erneut diese Anzahl an Zielen zu treffen.

08:07
16.10.2022
Die ukrainische Armee hat bei ihrer Gegenoffensive im Osten des Landes nach eigenen Angaben mit Schwierigkeiten zu kämpfen - Präsident Wolodymyr Selenskyj ist dennoch siegessicher. Das Staatsoberhaupt sprach in der Nacht von einer "sehr schwierigen Situation" in den Gebieten Donezk und Luhansk. Am schwierigsten sei sie wie in Tagen zuvor bei der Stadt Bachmut.

"Generell tun wir im Osten und Süden alles, um den Besatzern das Gefühl zu geben, dass sie keine Perspektive haben", meinte Selenskyj. Heute ist der 235. Tag seit Beginn der russischen Invasion im Nachbarland vom 24. Februar.

03:25
16.10.2022
Die Backstreet Boys fühlen sich mit Blick auf den Krieg in der Ukraine an den Kalten Krieg erinnert. "Ich bin 1971 geboren, und in den 80er Jahren war der Höhepunkt des Kalten Krieges", sagt Bandmitglied Kevin Richardson der Deutschen Presse-Agentur. "Ich erinnere mich, wie mein Jugendpfarrer in der Kirche über die Möglichkeit eines Atomkriegs sprach, wie ich es in der Schule sah, in den Nachrichten sah und im Radio hörte." Dann sei es lange still um das Thema geworden.
"Jetzt bin ich Vater und Ehemann, und die Tatsache, dass es wieder an die Oberfläche kommt, ist traurig", sagt der 51-Jährige. Er hoffe, dass die Politiker auf der ganzen Welt klug genug seien, um zu wissen, dass es bei einem atomaren Krieg keinen Gewinner gebe. "Wir haben nur den einen Planeten", ergänzt Bandkollege Brian Littrell (47). Man müsse versuchen, das zu schützen und miteinander auszukommen.

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