Letztes Update:
20221013020106

10:59
12.10.2022
Die schweren russischen Luftangriffe haben nach Angaben aus Kiew seit Montag rund 30 Prozent der ukrainischen Energieinfrastruktur getroffen. Es sei das erste Mal seit Beginn des Krieges Ende Februar, dass Russland die Energieinfrastruktur "auf dramatische Weise ins Visier genommen" habe, sagte der ukrainische Energieminister Herman Haluschtschenko dem US-Sender CNN.
Als einen Grund für die Angriffe sah Haluschtschenko, dass ukrainische Stromexporte den europäischen Ländern helfen würden, weniger russisches Gas und Kohle nutzen zu müssen. Das ukrainische Energiesystem sei "immer noch stabil". 

09:57
12.10.2022
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg begrüßt die deutsche Lieferung des Flugabwehrsystems Iris-T SLM an die Ukraine. "Ich begrüße die jüngste Ankündigung Deutschlands und auch die Lieferung deutscher Luftabwehrsysteme an die Ukraine", sagt der Norweger am Rande eines Treffens der Verteidigungsminister der Nato-Staaten in Brüssel. Es sei extrem wichtig, dass die Bündnispartner Luftabwehrsysteme an die Ukraine lieferten. Man werde darüber beraten, wie man die Unterstützung ausbauen könne. "Und die oberste Priorität wird mehr Luftverteidigung sein."

09:17
12.10.2022
In Polen ist ein Leck an der Pipeline Druschba entdeckt worden, durch die Öl aus Russland nach Europa fließt. Die Ursache sei noch unbekannt, teilt der polnische Pipeline-Betreiber Pern mit. Demnach wurde das Leck am späten Dienstagabend an einem der beiden Stränge des westlichen Abschnitts der Leitung rund 70 Kilometer von der zentralpolnischen Stadt Plock gemeldet. Dies sei die Hauptleitung, über die das Rohöl nach Deutschland fließe. Nach neuesten Angaben der Feuerwehr liegt das Leck etwas weiter nördlich als ursprünglich angenommen, in der Nähe des Ortes Boniewo.
Über die Druschba-Pipeline wird auch die Raffinerie in Schwedt beliefert. Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach sagt, er sei in Kontakt zur Frage, "was das für die Versorgung von Schwedt" bedeute.

"Die Pumpen wurden sofort abgeschaltet. Der andere Strang der Ölpipeline ist unverändert in Betrieb", heißt es in dem Statement des Betreibers. Dies gelte auch für das restliche Netzwerk. An den Ort des Lecks seien Einsatzkräfte des Betreibers sowie die Feuerwehr entsandt worden.

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