Letztes Update:
20221008020031

19:12
07.10.2022
Deutschland wird nach Angaben von Bundeskanzler Olaf Scholz einen "wichtigen Beitrag" zu der geplanten EU-Ausbildungsmission für die ukrainischen Streitkräfte leisten. Das sagte der SPD-Politiker in Prag. Scholz betonte, dass die Mission "einen großen Umfang" haben werde und er davon ausgehe, dass bereits in der nächsten Woche Entscheidungen dazu bekannt gemacht werden könnten. Geplant wurde zuletzt, dass die EU außerhalb der Ukraine für rund 15.000 ukrainische Soldaten Trainingsprogramme anbietet, 2800 davon könnten Spezialkräfte sein.
Angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hatte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell im August ein neues Programm zur Ausbildung der ukrainischen Streitkräfte ins Gespräch gebracht. Konkret könnte es nach früheren Angaben Fortbildungen in Bereichen wie Logistik und dem Schutz vor atomaren, biologischen und chemischen Waffen umfassen.

18:46
07.10.2022
Der Eurovision Song Contest wird im kommenden Jahr in der britischen Stadt Liverpool stattfinden. Das teilte der Schauspieler und TV-Moderator Graham Norton im Namen der BBC in der "BBC One Show" mit. Als Datum wurde der 13. Mai festgelegt. Zuvor war auch noch die schottische Stadt Glasgow in der engeren Auswahl gewesen. 
Großbritannien springt 2023 als Gastgeberland des Eurovision Song Contests für die Ukraine ein, die beim diesjährigen Wettbewerb in Turin mit dem Kalush Orchestra gewonnen hat. Aus Sicherheitsgründen kann die Veranstaltung nicht in der noch immer umkämpften Ukraine gefeiert werden. Großbritannien bot als Zweitplatzierter bereits vor Monaten die Ausrichtung an. Es ist bereits das neunte Mal, dass der ESC im Vereinigten Königreich stattfinden wird. Liverpool ist allerdings zum ersten Mal Gastgeberstadt. 

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18:15
07.10.2022
Nach den drastischen Äußerungen von US-Präsident Joe Biden zu Russlands nuklearen Drohungen bekräftigt das Weiße Haus seine Warnung vor einem Atomwaffeneinsatz. "Das Gerede Russlands über den Einsatz von Atomwaffen ist unverantwortlich. Und es gibt keinen Weg, sie ohne unbeabsichtigte Folgen einzusetzen", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karine Jean-Pierre. Die USA warnen Moskau seit einiger Zeit davor, dass ein Einsatz taktischer Atomwaffen schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen würde.
Zugleich hieß es von der US-Regierung erneut, man habe bisher keine konkreten Schritte Russlands zum Einsatz von Atomwaffen gesehen. Die USA hätten auch bislang keinen Grund gesehen, etwas an der Aufstellung ihrer Atomwaffen zu ändern. "Putin kann dies jederzeit deeskalieren, es gibt keinen Grund zur Eskalation", sagte sie.

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