Außenministerin Annalena Baerbock zeigt sich besorgt wegen wiederholter Atombomben-Drohungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin, betont aber, die Bundesregierung werde sich nicht erpressen lassen. "Wir nehmen seine Worte sehr ernst, alles andere wäre fahrlässig", sagte die Grünen-Politikerin der Neuen Osnabrücker Zeitung. Putin habe immer wieder gezeigt, dass er vor schlimmsten Kriegsverbrechen nicht zurückschrecke.
Zugleich wisse er aber auch, "dass kein Land auf der Welt - auch nicht diejenigen, die sich wie China bisher nicht klar positionieren - bei dieser Frage ein Zündeln einfach so akzeptieren würde", so Baerbock.