Letztes Update:
20221004020056

15:23
03.10.2022
Außenministerin Annalena Baerbock zeigt sich besorgt wegen wiederholter Atombomben-Drohungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin, betont aber, die Bundesregierung werde sich nicht erpressen lassen. "Wir nehmen seine Worte sehr ernst, alles andere wäre fahrlässig", sagte die Grünen-Politikerin der Neuen Osnabrücker Zeitung. Putin habe immer wieder gezeigt, dass er vor schlimmsten Kriegsverbrechen nicht zurückschrecke.
Zugleich wisse er aber auch, "dass kein Land auf der Welt - auch nicht diejenigen, die sich wie China bisher nicht klar positionieren - bei dieser Frage ein Zündeln einfach so akzeptieren würde", so Baerbock.

Auf Erpressung dürfen und werden wir uns nicht einlassen, das würde Putin als Einladung zu weiterer Eskalation verstehen. - Kaum ein Land weltweit stellt sich noch hinter Putin, zu Hunderttausenden fliehen junge Russen aus dem Land. Der russische Präsident ist so einsam und isoliert wie noch nie. 15:23
03.10.2022
Annalena Baerbock

14:17
03.10.2022
Der russische Außenminister Sergej Lawrow wirft den USA eine gegen Russland gerichtete Politik vor, wie sie einst NS-Diktator Adolf Hitler gegen die Sowjetunion geführt habe. "Die USA haben sich praktisch den ganzen kollektiven Westen unterworfen und ihn mobilisiert, die Ukraine zu einem Instrument des Krieges mit Russland zu machen – so, wie damals Hitler die Mehrheit der Länder Europas unter Waffen stellte für einen Überfall auf die Sowjetunion", sagte Lawrow bei einem Auftritt in der Staatsduma. Lawrow warf der Ukraine vor, die Rechte der Menschen auf ihre russische Sprache, ihren Glauben und die eigene Kultur beschnitten zu haben. Der Chefdiplomat verteidigte die Annexion als Mittel, die russischsprachige Bevölkerung vor Diskriminierung durch ein "nazistisches Regime" in Kiew zu bewahren.

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