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20221001020106
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19:19
30.09.2022
UPDATE | Bei dem Raketenangriff auf einen zivilen Autokonvoi in der südukrainischen Stadt Saporischschja sind nach ukrainischen Angaben 30 Menschen getötet worden. Weitere 88 Menschen wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte. Der Gouverneur der Gebietsverwaltung von Saporischschja, Olexander Staruch, machte russische Truppen für den Angriff verantwortlich. Unabhängig sind die Angaben nicht zu überprüfen.
Der Konvoi sei beschossen worden, als er die Stadt verlassen wollte, um in das von russischen Truppen besetzte Gebiet zu gelangen. Die Menschen hätten dort Angehörige abholen und Hilfe bringen wollen. Rettungskräfte und Sanitäter seien vor Ort, teilte Staruch mit. Auf Bildern war ein Krater neben beschädigten Autos zu sehen. Menschen lagen in Blutlachen neben den Fahrzeugen, andere saßen zusammengesackt hinter dem Steuer  - die Toten wurden notdürftig mit Tüchern abgedeckt.

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19:05
30.09.2022
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg bezeichnet das jüngste Vorgehen Russlands als schwerste Eskalation seit Beginn der Invasion am 24. Februar. "Das ist ein entscheidender Moment", sagt der Norweger in Brüssel. Er verweist auf die Teilmobilisierung Russlands, nukleares Säbelrasseln und die unrechtmäßige Annexion ukrainischer Gebiete. "Nichts davon zeugt von Stärke. Es zeigt Schwäche", so Stoltenberg. Dies sei ein Eingeständnis, dass der Krieg nicht nach Plan verlaufe. Stoltenberg betont, wenn man die Annexion akzeptiere und sich vom nuklearen Säbelrasseln davon abhalten lasse, die Ukraine zu unterstützen, dann akzeptiere man nukleare Erpressung. Vielmehr müsse man die Ukraine weiter unterstützen. 
Auch die G7-Gruppe führender Industriestaaten bezeichnete die Annexion als "einen neuen Tiefpunkt der eklatanten Missachtung des Völkerrechts durch Russland". Die Staaten stünden "unbeirrbar" zur Ukraine und deren Recht, sich zu verteidigen und ihr Hoheitsgebiet von Russland zurückzuerlangen.

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