Kremlsprecher
Dmitri Peskow fordert die russische Bevölkerung zwei Tage nach der Ankündigung der Teilmobilisierung auf, sich ausreichend zu informieren. "Es lässt sich irgendwie verstehen, dass es in den ersten Stunden nach der Bekanntgabe und auch
noch am ersten Tag eine hysterische, äußerst emotionale Reaktion gegeben hat, weil es tatsächlich unzureichende Informationen gab", sagt Peskow. Inzwischen aber gebe es auch Hotlines, um telefonisch Fragen zu klären.
Aus den Angaben des Verteidigungsministerium in Moskau geht hervor, dass etwa
Mitarbeiter der staatlichen Propagandamedien nicht eingezogen werden. Sie befeuern den Krieg und hatten von Putin einen stärkeren Einsatz in der Ukraine gefordert. Geschützt sind demnach Redakteure, Verleger, Mitarbeiter von Fernsehen, Radio und Zeitungen. Sie gehören zu Putins wichtigen Machtstützen.