Deutschland wirbt für ein
achtes EU-Sanktionspaket gegen Russland. Bundesaußenministerin Annalena Baerbock sagte am Rande des EU-Treffens in Prag, die Bundesregierung habe Vorschläge gemacht. Details nannte die Grünen-Politikerin nicht. Die Bundesregierung dürfte aber insbesondere auf die
Einführung einer internationalen Preisobergrenze für russisches Öl dringen. So könnte Russland dazu gezwungen werden, Öl künftig für einen deutlich niedrigeren Preis an große Abnehmer wie Indien zu verkaufen. Die Hoffnung ist, dass dies zu einer
Entspannung an den Märkten führt. Zudem soll Russland
nicht mehr von Preisanstiegen für Öl profitieren und damit seine Kriegskasse füllen.