Der
Umweltverband Greenpeace hat die Wiederinbetriebnahme von
Steinkohlekraftwerken für die Stromversorgung als notwendig bezeichnet. "Es ist bitter, aber unumgänglich, dass bereits stillgelegte Kohlekraftwerke wieder ans Netz gehen", sagte Karsten Smid, Klima- und Energieexperte bei Greenpeace. "Um sich aus der politisch verschuldeten
Abhängigkeit von Putins Gaslieferungen zu befreien, müssen Steinkohlekraftwerke kurzzeitig in die Bresche springen."
Damit daraus kein Rückschritt für den Klimaschutz werde, müssten jedoch die jetzt zwangsläufig entstehenden
zusätzlichen Emissionen in den folgenden Jahren
ausgeglichen werden, sagte Smid angesichts der geplanten Wiederinbetriebnahme von Steinkohlekraftwerken in Bexbach (Saarland) und Heyden (Nordrhein-Westfalen). Greenpeace fordert aber, auf das Anfahren von Braunkohlekraftwerken für die Stromversorgung zu verzichten.