Letztes Update:
20220909020140

11:57
26.08.2022
Russland verbrennt einem BBC-Bericht zufolge riesige Mengen an Erdgas nahe der im Moment kaum noch befüllten Ostseepipeline Nord Stream 1. Die Flamme bei der Kompressorstation Portowaja nordwestlich von Sankt Petersburg ist demnach bis in das benachbarte Finnland und deutlich auf Satellitenbildern zu sehen. Es soll sich um Gas handeln, das für den Export nach Deutschland bestimmt war, aber wegen der geringeren Auslastung der Leitung im Moment nicht anderweitig abgeführt werden kann.
Das Abfackeln von Gas im Verarbeitungsprozess ist nichts Ungewöhnliches. Erstaunt zeigten sich der BBC zufolge Experten jedoch über die Menge. Der Branchendienst RystadEnergy geht dem Bericht zufolge davon aus, dass dort täglich 4,34 Millionen Kubikmeter Gas in Rauch aufgehen - das entspreche einem Wert von umgerechnet rund zehn Millionen Euro am Tag

11:55
26.08.2022
Grünen-Politiker Anton Hofreiter fordert, vermehrt schwere Waffen aus Bundeswehrbeständen an die Ukraine zu liefern. Man könne "in Kauf" nehmen, dass die Bundeswehr Waffen abgebe, während die Ukraine die Waffen "sofort" benötige, sagt Hofreiter in der RTL/ntv-Sendung "Frühstart". "Für die Bundeswehr ist es keine Katastrophe, wenn sie die Waffen dann nächstes oder übernächstes Jahr ersetzt kriegt." Direkte Lieferungen an die Ukraine seien enorm wichtig.

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11:23
26.08.2022
Die Bundesregierung hat russische Raketenangriffe auf einen Personenzug und ein Wohngebiet in der Ortschaft Tschaplyne am Nationalfeiertag der Ukraine auf das Schärfste verurteilt. "Wir sind schockiert angesichts der Vielzahl an zivilen Opfern, unter ihnen mehrere Kinder. Dutzende weitere Menschen wurden verletzt, zum Teil schwer", sagt Regierungssprecher Steffen Hebestreit in Berlin.
Die Bundesregierung trauere mit all denen, die Familienangehörige oder Freunde verloren haben. "Wir fordern Russland nachdrücklich auf, jegliche Angriffe gegen zivile Ziele zu unterlassen und sich an internationales Recht zu halten", so Hebestreit. 

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