Letztes Update:
20220909020140

10:42
23.08.2022
Die Bundesnetzagentur hält die von Gazprom angekündigte erneute Wartung der Gas-Pipeline Nord Stream 1 für unbegründet. "Auch diese Wartungsunterbrechung ist für uns technisch nicht nachvollziehbar", sagt der Präsident der Netzagentur, Klaus Müller, heute nach einem Gespräch mit Niedersachsens Landesregierung. Alle bisherigen Argumente, es liege an den Turbinen von Siemens Energy, halte er für vorgeschoben. Die Erfahrung zeige, dass Russland "nach jeder sogenannten Wartung eine politische Entscheidung getroffen" habe. 
Der russische Staatskonzern Gazprom hatte vergangene Woche mitgeteilt, dass die Gaslieferung über die Ostseepipeline Nord Stream 1 vom 31. August bis zum 2. September unterbrochen werde. In den drei Tagen müsse die einzige funktionierende Turbine der Kompressorstation Portowaja überprüft und überholt werden.

10:19
23.08.2022
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht der Ukraine seine "größte Hochachtung" für ihren Freiheitskampf gegen Russland aus. "Ich bewundere, mit welchem Mut, welcher Entschlossenheit Sie, die Streitkräfte und die gesamte Bevölkerung sich dem brutalen russischen Angriffskrieg entgegenstellen", schreibt er heute dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj aus Anlass des Nationalfeiertags der Ukraine morgen. "Sie lassen sich Ihr Land, Ihr Leben, Ihre Freiheit nicht nehmen. Sie wissen Deutschland und Europa dabei an Ihrer Seite."
Als Kandidat für den Beitritt zur Europäischen Union gehe die Ukraine zudem einen Weg von großer transformativer Kraft, der enorme Chancen biete und das Land Schritt für Schritt der EU-Mitgliedschaft näherbringen werde, schreibt Steinmeier weiter.

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09:57
23.08.2022
Der Füllstand der deutschen Erdgasspeicher nähert sich trotz der stark reduzierten Liefermengen aus Russland der 85-Prozent-Marke. Wie heute aus im Internet veröffentlichten Daten der europäischen Gasspeicher-Betreiber hervorgeht, lag der Füllstand am Sonntagmorgen bei 80,14 Prozent. Der Füllstand wird immer erst mit Verzögerung gemeldet.
Eine neue Verordnung sieht vor, dass die deutschen Speicher am 1. Oktober zu mindestens 85 Prozent gefüllt sein müssen. Am 1. November sollen es mindestens 95 Prozent sein. Die zum 1. September vorgeschriebenen 75 Prozent waren mehr als zwei Wochen früher erreicht worden.

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