UPDATE | Die prorussischen Separatisten wollen sich trotz einer Warnung von Ukraines Präsident Selenskyj nicht von einem Verfahren gegen gefangen genommene ukrainische Kämpfer in Mariupol abhalten lassen. Der Separatistenführer im Gebiet Donezk, Denis Puschilin, sagt im russischen Staatsfernsehen: Selenskyjs Äußerungen hätten keinen Einfluss auf die Pläne für das "Mariupoler Tribunal". "Alle Verbrecher, Kriegsverbrecher, vor allem die Neonazis von Asow müssen ihre entsprechende Strafe bekommen. Solche Verbrechen gibt es ziemlich viele", so Puschilin.
Das Prozessdatum hänge von Ermittlern ab. "Vollkommen fertig ist das Material zu 80 Vorfällen von Asow-Verbrechen, 23 Menschen sind verhaftet."