Letztes Update:
20220909020140

17:01
18.08.2022
Nach Moskauer Warnungen vor einem angeblich geplanten ukrainischen Anschlag auf das Atomkraftwerk Saporischschja warnt der Militärgeheimdienst der Ukraine seinerseits vor einem möglichen russischen Sabotageakt. Die russischen Besatzer hätten unerwartet für Freitag einen arbeitsfreien Tag im größten Atomkraftwerk Europas verkündet. Das schrieb der Geheimdienst des ukrainischen Verteidigungsministeriums in Kiew auf Facebook. Nur die Bedienungsmannschaft solle im AKW verbleiben, allen anderen sei der Zutritt untersagt worden.
Es sei zu befürchten, dass russische Kräfte nach ihrem Beschuss auf das AKW nun "den Einsatz erhöhen" und einen Terroranschlag begehen wollten, hieß es in der Mitteilung. Details wurden nicht genannt; überprüfbar sind die ukrainischen Angaben nicht. Der ukrainische Militärgeheimdienst erwiderte damit spiegelbildlich eine russische Warnung von heute, wonach die ukrainische Seite für Freitag eine Provokation in dem AKW plane.

16:53
18.08.2022
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan warnt mit Blick auf das russisch besetzte Atomkraftwerk Saporischschja vor einer Nuklearkatastrophe. "Wir wollen kein neues Tschernobyl erleben", sagte Erdogan laut dem Präsidialpalast in Lwiw nach dem Treffen mit UN-Generalsekretär António Guterres und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

16:47
18.08.2022
UN-Generalsekretär António Guterres fordert erneut den Rückzug aller Truppen rund um das gefährdete ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja. "Das Gebiet muss entmilitarisiert werden", sagte Guterres nach einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan in Lwiw. 
Die Anlage dürfe nicht im Rahmen militärischer Operationen genutzt werden, sagte Guterres. "Stattdessen ist dringend eine Einigung erforderlich, um Saporischschja als rein zivile Infrastruktur wiederherzustellen und die Sicherheit des Gebiets zu gewährleisten." Jede mögliche Beschädigung des AKW sei "Selbstmord".

extern
Inhalte anzeigen
Wenn Sie diese Inhalte sehen möchten, müssen zu deren Darstellung Ihre IP-Adresse, Datum, Uhrzeit sowie Daten zu Ihrem Browser und Endgerät an den Diensteanbieter übermittelt werden. Auf die weitere Datenverarbeitung dort haben wir keinen Einfluss. Ihre Entscheidung solche Inhalte anzuzeigen, wird nur bis zur Beendigung der App oder Ihres Browsers gespeichert.
www.pz-news.de/datenschutz
Inhalte anzeigen