Letztes Update:
20220909020140

22:09
17.08.2022
In der Debatte um weitere Entlastungen spricht sich der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) für die Auszahlung einer zweiten Energiepreis-Pauschale noch in diesem Jahr aus. Zwar sei auch die zum selben Zweck von der Bundesregierung geplante Reform des Wohngeldes richtig, sagte Bovenschulte der Welt, die Maßnahme greife aber frühestens im nächsten Jahr. "Wir müssen den Menschen aber schon jetzt unter die Arme greifen, beispielsweise durch eine Direktzahlung noch in diesem Jahr an jeden Erwachsenen und jedes Kind, auch an Studierende und Rentnerinnen und Rentner". Als Größenordnung "für eine solche Energiepauschale II" nannte er eine Summe von 300 Euro pro Person.
Der Bremer Senatschef sprach sich zudem für die Einführung eines 365-Euro-Jahrestickets für den öffentlichen Personennahverkehr als Nachfolgeregelung für das 9-Euro-Ticket aus.

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21:17
17.08.2022
Die russische Luftwaffe versucht ukrainischen Geheimdienstangaben zufolge, nach mehreren Explosionen Kampfflugzeuge und Hubschrauber auf der Krim in Sicherheit zu bringen. Teils würden die Flugzeuge ins Innere der 2014 annektierten Halbinsel überführt, teils auf russisches Festland abgezogen. Das teilt der ukrainische Militärgeheimdienst auf Facebook mit. Beobachtet worden sei die Verlegung von mindestens 24 Flugzeugen und 14 Hubschraubern. Überprüft werden konnten die Angaben aus Kiew nicht.

21:14
17.08.2022
Die Ukraine stellt sich auf russische Raketenangriffe auf die Hauptstadt Kiew zu ihrem Tag der Unabhängigkeit am 24. August ein. Das sagt der Präsidentenberater Olexij Arestowytsch, der sich oft zu militärischen Fragen äußert. An der militärischen Lage werde sich dadurch aber nichts ändern, sagt er nach Berichten in Kiew. 
Eher wäre es "eine rein emotionale Geste, um mehr Zivilisten zu töten und uns den Feiertag zu verderben". Aber auch die Ukraine habe Mittel, den Russen den Tag zu verderben, sagte Arestowytsch und erinnerte an die Serie von Explosionen auf russischen Militäranlagen auf der Halbinsel Krim. "Für sie wird es dort im Falle eines Angriffs viel schlimmer sein als für uns hier", droht er.

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