Die Bundesregierung will schnell mit der EU-Kommission nach Alternativen zu der rechtlich nicht möglichen Streichung der Mehrwertsteuer auf die geplante Gasumlage reden. Man wolle mit der Kommission darüber reden, "wie wir das Geld den Bürgern wieder zurückkommen lassen können", sagt Kanzler Scholz. "Diesen Weg werden wir jetzt ganz schnell mit der Kommission besprechen, dann ist er auch rechtssicher und kann umgesetzt werden, noch bevor die Umlage erhoben wird."
CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt fordert von der Bundesregierung, die Gasumlage sofort um 20 Prozent zu reduzieren. "Das durchsichtige Hinhaltemanöver der Bundesregierung ist geplatzt", kritisiert er. "Die Zusatzbelastungen für die Verbraucher jetzt mit Bedauern auf die EU abschieben zu wollen, ist schamlos", ergänzt Dobrindt.