Letztes Update:
20220909020140

07:22
13.08.2022
Die Ausfuhr von Getreide aus der Ukraine gewinnt an Fahrt. Im Rahmen eines international vermittelten Getreideexportabkommens haben seit dem 1. August insgesamt 14 Schiffe mit mehr als 430.000 Tonnen Fracht ukrainische Häfen im Schwarzen Meer verlassen. Für heute ist das Auslaufen von zwei Schiffen angekündigt.

05:54
13.08.2022
Die Stadt Kramatorsk im Donbass wurde nach ukrainischen Behördenangaben am Freitagabend beschossen. Dabei seien mindestens zwei Zivilisten getötet und 13 verletzt worden. Der Donbass ist weiterhin das Hauptschlachtfeld. Der ukrainische Generalstab räumt russische Geländegewinne bei Horliwka ein.

Ich sage es mal losgelöst von Personen: Die Bundesrepublik Deutschland hat in diesem Konflikt keine Vermittlerrolle. Wir stehen gemeinsam mit Europa auf der Seite der Ukraine und sind damit nicht neutral in diesem Konflikt. 04:24
13.08.2022
Das antwortet der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz gegenüber der dpa auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, dass zum Beispiel die frühere Kanzlerin Angela Merkel vermittelnd agieren könne.

22:05
12.08.2022
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bekräftigt die Forderung nach einem Reisebann für Russen. Nach allem, was die russische Besatzung in der Ukraine getan habe, könne es zu Russland nur eine Haltung geben, nämlich es als Terrorstaat zu betrachten. Das sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache in Kiew. "Von diesem Standpunkt aus sollte auch die Haltung zu den Bürgern Russlands bestimmt werden." Er dankte Tschechien und den baltischen Staaten, dass sie offiziell in der EU die Frage von Touristenvisa für russische Bürger aufgeworfen haben. 
"Es gibt Leute, die wirklich Schutz brauchen, die in Russland verfolgt werden", sagte Selenskyj. Für sie gebe es erprobte Mechanismen wie Asyl. Das habe aber nichts mit Urlaubs- oder Geschäftsreisen von Russen nach Europa zu tun. "Es muss gewährleistet sein, dass russische Mörder und Helfer des Staatsterrors nicht Schengen-Visa nutzen", sagte er.

20:49
12.08.2022
Der russische Ölkonzern Rosneft malt die Zukunft seiner Raffinerie Schwedt in Brandenburg äußerst schwarz wegen des kommenden Importstopps für Öl aus Russland. Wenn die Raffinerie PCK nicht mehr über die Pipeline Druschba (Freundschaft) beliefert werde, sondern über andere Wege, sei sie nur noch zur Hälfte ausgelastet. Das teilte der größte russische Ölkonzern nach einer Meldung der Agentur Interfax in Moskau mit.
Dies werde zu Einbußen von bis zu 300 Millionen Euro im Jahr führen mit entsprechenden Auswirkungen auf die Steuerzahlungen in die deutsche Staatskasse. Zu erwarten seien auch steigende Benzin- und Treibstoffpreise in ganz Deutschland. Rosneft erprobe zwar alternative Lieferwege. Aber das per Tanker nach Rostock gebrachte Öl aus den USA sei um 30 Prozent teurer als das Pipeline-Öl, hieß es. Die EU hat im Mai wegen des russischen Angriffs auf die Ukraine einen Importstopp für russisches Öl verhängt. Er greift Ende 2022. 

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