Letztes Update:
20220909020140

07:46
08.08.2022
Nach Einschätzung britischer Geheimdienste setzt Russland in der Ukraine höchstwahrscheinlich hochgefährliche Antipersonenminen ein. Moskau wolle damit wohl seine Frontlinien in der ukrainischen Donbass-Region verteidigen, heißt es in einem Tweet des britischen Verteidigungsministeriums. Die Minen seien sowohl für Truppen als auch die lokale Zivilbevölkerung extrem gefährlich.
Die Minen des Typs PFM-1 - auch Schmetterlingsmine genannt - seien "zutiefst umstritten", heißt es. Im Afghanistan-Krieg hätten sie furchtbare Auswirkungen gehabt, Kinder hätten sie dort für Spielzeuge gehalten. Es sei außerdem wahrscheinlich, dass Russland seinen Bestand aus Sowjetzeiten nutze, der über die Jahre marode geworden und damit nun noch unberechenbarer sei, hieß es weiter. Dies stelle ein erhebliches Risiko für Spezialkräfte dar, die die Gebiete entminen.

07:41
08.08.2022
Nicht nur die explodierenden Gaspreise, sondern auch die zuletzt rasant gestiegenen Strompreise sollten aus Sicht der Linken gedeckelt werden. "Wir brauchen einen Strompreisdeckel und staatliche Preiskontrollen. Ein Mindestkontingent für Privathaushalte muss kostengünstig und preislich gedeckelt sein", sagt der Fraktionschef im Bundestag, Dietmar Bartsch, der Augsburger Allgemeinen. "Die Preise sind außer Kontrolle", bilanziert er. Er wirft der Koalition aus SPD, Grünen und FDP Versagen vor, weil Deutschland die höchsten Strompreise Europas habe.

05:48
08.08.2022
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat angesichts schwerer Kämpfe im Donbass seinen Landsleuten neue Waffenlieferungen angedeutet. "Nächste Woche erwarten wir Neuigkeiten von Partnern bezüglich der Hilfspakete. Gute Nachrichten!", sagte Selenskyj am Sonntag in seiner täglichen Videoansprache. Schlüssel der erfolgreichen Verteidigung seien nach wie vor Waffenlieferungen aus dem Westen, mahnte er.
Nach Angaben Selenskyjs toben die härtesten Kämpfe im Donbass. Die Lage dort bleibe schwierig. Die Verteidigung von Orten wie "Awdijiwka, Pisky, Marjinka und Bachmut erfordern unsere Hauptanstrengung und leider viele Leben", konstatierte er.

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