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13:15
25.07.2022
Im Zuge der Vereinbarung zum Ende der Blockade ukrainischer Getreideausfuhren über das Schwarze Meer fordert Russland von den Vereinten Nationen Unterstützung im Kampf gegen westliche Sanktionen. "Im vorliegenden Fall müssen die UN ihren Teil erfüllen, der die indirekten Beschränkungen betrifft, die sich gegen die russischen Lieferungen von Getreide und Düngemittel richten", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge.
Den international scharf kritisierten Raketenschlag der russischen Truppen gegen den Hafen Odessa am vergangenen Samstag bewertete der Kremlsprecher hingegen nicht als Problem. Die Raketen hätten lediglich militärische Infrastruktur zerstört. "Darum sollte derartiges überhaupt keine Auswirkungen auf den Beginn des Verladeprozesses haben", sagte Peskow.

11:59
25.07.2022
Der Kreml weist die Kritik von Bundeskanzler Scholz an der Zuverlässigkeit russischer Gaslieferungen zurück. "Diese Aussagen stehen in absolutem Widerspruch zur Wirklichkeit und der Geschichte der Lieferungen", sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. Er kündigt zugleich an, die Gaslieferungen über die Ostseepipeline Nord Stream 1 so weit zu steigern, wie das technisch möglich sei.
Russland sei nicht an der Einstellung der Gaslieferungen nach Europa interessiert. Die Lage könne sich allerdings ändern, wenn die EU weiter zu Sanktionen greife, die ihr im Endeffekt selbst schadeten. Mit Blick auf Nord Stream 1 versicherte Peskow, dass eine Turbine eingebaut werde, sobald Siemens Energy die dazugehörigen Dokumente übergebe. Die Bundesregierung sieht die Moskauer Darstellung als Vorwand, um die geringeren Gaslieferungen nach Deutschland zu rechtfertigen. Durch Nord Stream 1 fließen im Moment 40 Prozent der maximal möglichen Gasmengen.

11:38
25.07.2022
Das zweitplatzierte Großbritannien wird im kommenden Jahr anstelle des diesjährigen ESC-Siegers Ukraine den Eurovision Song Contest ausrichten. "Nach der Anfrage der European Broadcasting Union und der ukrainischen Behörden freue ich mich, dass die BBC zugesagt hat, den Wettbewerb im nächsten Jahr auszurichten", sagte die britische Kulturministerin Nadine Dorries am Montag. Allerdings sei es traurig, dass der ESC aufgrund des «andauernden russischen Blutvergießens» nicht in der Ukraine stattfinden könne, dort wo er eigentlich hingehöre.
«Vergangene Woche haben Präsident Selenskyj und ich vereinbart, dass die Eurovision 2023, wo auch immer sie stattfindet, das Land und die Menschen in der Ukraine feiern muss", schreibt der britische Premier Boris Johnson auf Twsitter. "Da wir nun Gastgeber sind, wird das Vereinigte Königreich dieses Versprechen direkt einlösen - und im Namen unserer ukrainischen Freunde einen fantastischen Wettbewerb veranstalten.»

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