Letztes Update:
20220726020550

11:23
25.07.2022
Seit Russland die Gaslieferungen an Deutschland gedrosselt hat, bekommt die Diskussion über eine Laufzeitverlängerung für die drei verbliebenen Atomkraftwerke in Deutschland immer rmehr Aufwind. Kanzler Scholz will in der Debatte um längere Laufzeiten die Ergebnisse eines zweiten Stresstests zur Sicherheit der Stromversorgung abwarten. Das sagt eine Regierungssprecherin. Sie bekräftigt, die Frage möglicher längerer Laufzeiten der drei noch verbliebenen Atomkraftwerke über das Jahresende hinaus werde ergebnisoffen geprüft.
Ein Sprecher von Umweltministerin Steffi Lemke sagt: "Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass Deutschland aus der Atomkraft aussteigt." Die Anforderungen für einen Weiterbetrieb wären sehr hoch, Sicherheitsfragen wären ausschlaggebend.

11:15
25.07.2022
In der umkämpften Ostukraine warnt der Bürgermeister der Stadt Slowjansk vor einem Ausfall der Wärme- und Wasserversorgung im kommenden Winter. "Sie werden Ihre Wohnung heizen können, wenn es denn Strom gibt, doch die Kanalisation wird einfrieren", sagt der 49-jährige Wadym Ljach dem der Nachrichtenseite Nowyny Donbassu. Seinen Angaben nach ist mit 22.000 Menschen noch etwa ein Fünftel der ursprünglichen Einwohnerschaft in der Stadt verblieben. Er fordert die Verbliebenen zur Flucht auf.
Bereits jetzt gebe es weder Gas noch fließend Wasser in der Stadt. Die Stromversorgung falle immer wieder aus. Ljach rechne mit dem Versuch der Eroberung der Stadt durch die russischen Truppen. "Vorbote wird starker Artilleriebeschuss sein. Dementsprechend wird die Zahl der Opfer in dieser Zeit steigen", betonte er. 

10:37
25.07.2022
UPDATE | Die Ukraine hat die ersten Flugabwehrkanonenpanzer des Typs Gepard aus Deutschland erhalten. "Heute sind offiziell die ersten drei Geparde eingetroffen", so Verteidigungsminister Olexij Resnikow im ukrainischen Fernsehen. Dazu seien auch mehrere Zehntausend Schuss übergeben worden. Die Lieferung beruht auf einer Übereinkunft mit Lambrecht vom Mai. Erwartet werden zwölf weitere Gepard-Panzer. 
Es ist die zweite Lieferung von schweren Waffen, die Deutschland an die Ukraine übergibt. Im Juni hatte die Bundesregierung mit der Panzerhaubitze 2000 bereits schwere Artilleriegeschütze an die Ukraine geliefert. Die Panzerhaubitze ist das modernste Artilleriegeschütz der Bundeswehr mit einer Reichweite von 40 Kilometern. Die Ukraine hat damals insgesamt sieben Geschütze erhalten. Neben den Geparden wartet die Ukraine aber vor allem auf die modernen Luftabwehrsysteme vom Typ Iris-T aus Deutschland. Diese sollen das Land besser vor den russischen Raketenangriffen schützen. Die Ankunft der Iris-T ist allerdings Berichten zufolge erst für den Herbst geplant

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