UPDATE Die nordrhein-westfälische Regierung prüft, ob man Gebäudeteile der Landesverwaltung demnächst nur noch in Teilen beheizt. Die Möglichkeit ergebe sich durch "geänderte Arbeitssituationen" wie Homeoffice-Regelungen, so das Finanzministerium auf dpa-Anfrage. Einzelne Ministerien planen wegen der drohenden Gaskrise, Klimaanlagen runter zu drehen und Warmwasser in Küchen und Waschräumen zu reduzieren.
Um "kurzfristig Energie einzusparen und auf die Gasmangellage zu reagieren", prüft zum Beispiel das Düsseldorfer Wirtschafts- und Klimaschutzministerium unter Leitung von Mona Neubaur (Grüne) im Herbst und Winter grundsätzlich weniger zu heizen.
Die Klimaanlagen sollen im Sommer nicht mehr so stark kühlen wie sonst, bei Warmwasser solle die "Verfügbarkeit in Küchen und Sanitäranlagen" reduziert werden, so ein Sprecher.