Letztes Update:
20220707195937

11:56
07.07.2022
Der rumänische Donauhafen Galati kann nach der Reparatur von Breitspur-Bahngleisen stärker für den Import von Gütern aus der Ukraine verwendet werden. Das teilt Rumäniens Transportminister Sorin Grindeanu heute mit.
Galati liegt unmittelbar an der ukrainischen Grenze. Aus dem ukrainischen Donau-Hafen Reni führen die im ex-sowjetischen Raum üblichen Breitspurgleise nach Galati. Wegen des schlechten Zustandes auf rumänischer Seite mussten bisher Waren aus der Ukraine zum Weitertransport umgeladen werden. Rumäniens Gleise haben die westeuropäische Standardbreite. Wegen des russischen Angriffskrieges sucht die Ukraine Ausweichrouten zum Export ihres Getreides - unter anderem über Rumänien.

extern
Inhalte anzeigen

11:24
07.07.2022
Die Energiepreise stellen Mieter und Vermieter im Winter vor eine Belastungsprobe. Die großen Wohnungsunternehmen warnen vor deutlichen Kostensteigerungen für Mieter und forderten staatliche Hilfe. "Die Situation ist mehr als dramatisch, und der soziale Frieden in Deutschland ist massiv in Gefahr", erklärt der Branchenverband GdW. Gleichzeitig machen demnach gestiegene Zinsen und Baukosten das Ziel unerreichbar, mehr Wohnungen zu bauen und so den Druck von den Mieten zu nehmen.

In Folge des Ukraine-Kriegs sind die Energiepreise nach Verbandsrechnung bis Mai um 37 Prozent gestiegen. Für einen Ein-Personen-Haushalt bedeute das eine Mehrbelastung von 508 Euro im Jahr verglichen mit 2021, für vier Personen 938 Euro. Die Unternehmen rechnen aber mit höheren Steigerungen und einer deutlich vierstelligen Mehrbelastung.

10:54
07.07.2022
Russland bejubelt die Medienberichte über den erwarteten Rücktritt des britischen Premierministers Boris Johnson mit Häme. "Die 'besten Freunde der Ukraine' gehen. Der 'Sieg' ist in Gefahr!", schreibt der Vizechef des russischen Sicherheitsrates, Ex-Präsident Dmitri Medwedew, im Nachrichtendienst Telegram. Johnsons Abgang sei das "rechtmäßige Ergebnis britischer Unverfrorenheit und niveauloser Politik. Besonders auf internationalem Feld", meint Medwedew.
Der britische Premier ist einer der glühendsten Unterstützer der ukrainischen Regierung in ihrem Kampf gegen den russischen Angriffskrieg. Johnson will Medienberichten zufolge von seinem Amt als Parteichef der britischen Konservativen zurücktreten; damit sind auch seine Tage als Regierungschef gezählt.  

Wenn Sie diese Inhalte sehen möchten, müssen zu deren Darstellung Ihre IP-Adresse, Datum, Uhrzeit sowie Daten zu Ihrem Browser und Endgerät an den Diensteanbieter übermittelt werden. Auf die weitere Datenverarbeitung dort haben wir keinen Einfluss. Ihre Entscheidung solche Inhalte anzuzeigen, wird nur bis zur Beendigung der App oder Ihres Browsers gespeichert.
www.pz-news.de/datenschutz
Inhalte anzeigen