Außenministerin Annalena Baerbock drückt in der Diskussion über eine stärkere Annäherung der Westbalkanstaaten an die Europäische Union aufs Tempo. Es dürfe keine weitere Zeit bei den Bemühungen um Integration und Annäherung verloren werden, sagte die Grünen-Politikerin nach einem Gespräch mit ihrer slowenischen Amtskollegin Tanja Fajon in Berlin.
"Auf dem Balkan darf keine Nische entstehen, in der sich Russland oder andere Akteure festsetzen", ergänzte Baerbock. "Es geht dabei nicht zuletzt auch um unsere geopolitische Glaubwürdigkeit." Neben Russland bemüht sich auch China um stärkeren Einfluss in den Westbalkanstaaten - zu ihnen zählen Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien.