dpa • F A K T E N C H E C K
Behauptung des Kremls: Das infolge des Raketenangriffs zerstörte Einkaufszentrum in Krementschuk sei "nicht in Betrieb" gewesen.
Bewertung: Unbelegt - und mutmaßlich falsch.
Fakten: Einträge in den sozialen Medien und auf Online-Plattformen zeigen: Geschäfte im Einkaufszentrum "Amstor" haben bis vor wenigen Tagen oder Wochen um Kunden geworben oder über ihre Aktivitäten dort berichtet. Noch am 24. Juni veröffentlichte etwa das Herren-Bekleidungsgeschäft "Town" einen Beitrag auf Facebook. Darin wirbt der Laden für Herrenhemden und verweist auf die Filiale im "Amstor"-Einkaufszentrum. Ein Elektronikhändler aus Krementschuk postet im Juni beim Kartendienst Google Maps Fotos seiner Filiale im Einkaufszentrum. Eine andere ukrainische Elektronik-Kette schreibt nach dem Angriff, dass ein Mitarbeiter ihrer dortigen Filiale getötet worden sei.