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14:25
28.06.2022
dpa • F A K T E N C H E C K
Behauptung des Kremls: Das infolge des Raketenangriffs zerstörte Einkaufszentrum in Krementschuk sei "nicht in Betrieb" gewesen.

Bewertung: Unbelegt - und mutmaßlich falsch.
Fakten: Einträge in den sozialen Medien und auf Online-Plattformen zeigen: Geschäfte im Einkaufszentrum "Amstor" haben bis vor wenigen Tagen oder Wochen um Kunden geworben oder über ihre Aktivitäten dort berichtet. Noch am 24. Juni veröffentlichte etwa das Herren-Bekleidungsgeschäft "Town" einen Beitrag auf Facebook. Darin wirbt der Laden für Herrenhemden und verweist auf die Filiale im "Amstor"-Einkaufszentrum. Ein Elektronikhändler aus Krementschuk postet im Juni beim Kartendienst Google Maps Fotos seiner Filiale im Einkaufszentrum. Eine andere ukrainische Elektronik-Kette schreibt nach dem Angriff, dass ein Mitarbeiter ihrer dortigen Filiale getötet worden sei.

14:25
28.06.2022
Das russische Militär hat nach der Zerstörung eines Einkaufszentrums in der Ukraine eingeräumt, für den folgenschweren Luftangriff auf die Stadt Krementschuk verantwortlich zu sein. Die Attacke habe mehreren Hallen gegolten, in denen aus Europa und den USA gelieferte Waffen und Munition gelagert worden seien, teilt das russische Verteidigungsministerium in Moskau mit.
Die Detonation der Munition habe dann einen Brand in dem nahegelegenen Einkaufszentrum ausgelöst. Zwar behauptet das Ministerium, das Gebäude sei nicht mehr in Betrieb gewesen - doch Einträge örtlicher Geschäfte in sozialen Medien und auf Online-Plattformen legen das Gegenteil nahe.

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