Letztes Update:
20220628020527

13:45
27.06.2022
Die G7-Staats- und Regierungschefs zeigen sich besorgt über die von Russland angekündigte Lieferung atomwaffenfähiger Raketen an Belarus. In einem gemeinsamen Statement, das auf dem G7-Gipfel im bayerischen Elmau veröffentlicht wurde, heißt es, man sei angesichts dieser Ankündigung ernsthaft besorgt.
Russland will Boden-Raketen vom Typ Iskander nach Belarus verlegen, die auch mit atomwaffenfähigen Raketen bestückt werden können. Das versprach Präsident Wladimir Putin dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko. Die Verlegung soll laut Putin in den nächsten Monaten erfolgen.

13:20
27.06.2022
Der Kreml kritisiert das drohende Importverbot der G7-Staaten für russisches Gold als "unrechtmäßig" und will sich neue Märkte erschließen. "Der Edelmetallmarkt ist global, er ist ziemlich groß, voluminös und sehr vielfältig", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge. "Wenn ein Markt (...) durch unzulässige Entscheidungen an Attraktivität verliert, dann findet eine Umorientierung dorthin statt, wo diese Güter stärker nachgefragt sind und wo es bequemere und rechtmäßigere wirtschaftliche Lösungen gibt." 
Nach Angaben von US-Präsident Joe Biden wollen die G7-Staaten bei ihrem Gipfel in Elmau in Bayern ein Importverbot für russisches Gold verkünden. Damit würden Russland Milliardeneinnahmen aus diesem wichtigen Exportgut wegbrechen, hieß es. Die Europäische Union wird sich den Plänen für ein Importverbot für russisches Gold voraussichtlich anschließen.

12:48
27.06.2022
Die Vereinten Nationen und ihre humanitären Partner schlagen angesichts einer sich rasant verschärfenden Hungerkrise in der Sahelzone Alarm. Mehr als 30 Millionen Menschen in der Region, hauptsächlich Frauen und Kinder, benötigten dieses Jahr lebensrettende Hilfe und Schutz. Dies sei ein Anstieg von fast zwei Millionen Menschen verglichen mit dem Vorjahr, teilten die Organisationen mit.
Während die Not so groß wie nie sei, befinde sich die Verfügbarkeit finanzieller Mittel auf einem Tiefstand, sagte die stellvertretende Regionaldirektorin des UN-Welternährungsprogramms für Westafrika, Elvira Pruscini. Aufgrund steigender Kosten, unter anderem wegen des Ukraine-Kriegs, seien Hilfsorganisationen in vielen Sahel-Ländern gezwungen, halbe Rationen an Bedürftige zu verteilen, so Pruscini.

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