Letztes Update:
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18:24
21.06.2022
Gut drei Monate nach ihrem Anti-Kriegs-Protest im russischen Fernsehen hat die Journalistin Marina Owsjannikowa ihre Aktion verteidigt. "Ich bereue nichts", sagte die 44-Jährige beim Women's Forum in Berlin. "Das Gute wird über das Böse siegen. Und ich werde weiter dafür kämpfen."
Owsjannikowa hatte am 14. März in der Nachrichtensendung des Ersten Kanals des russischen Staatsfernsehens hinter der Moderatorin ein Protestplakat gegen den russischen Angriffskrieg in der Ukraine gezeigt. Darauf stand: "Stoppt den Krieg. Glaubt der Propaganda nicht. Hier werdet ihr belogen". Dafür bekam sie weltweit Anerkennung. Der Kreml in Moskau verurteilte die Aktion. Die Journalistin wurde zu Geldstrafen verurteilt.

18:04
21.06.2022
Als Michailo Romantschuk die Bronzemedaille bei den Schwimm-Weltmeisterschaften um den Hals hängen hatte, brachen bei dem Ukrainer alle Dämme. Er klopft sich mit der Faust auf das National-Wappen auf seiner Trainingsjacke, dann ließ er seinen Tränen freien Lauf. Seit der Invasion Russlands in die Ukraine kann er nicht mehr in seiner Heimat trainieren. Sein Vater und sein Trainer kämpfen an der Front. 

Dauerrivale Florian Wellbrock hatte ihn eingeladen, in der starken Magdeburger Trainingsgruppe von Bundestrainer Bernd Berkhahn mitzutrainieren. "Sonst wäre ich nicht hier", hatte Romantschuk gesagt. Über 800 Meter Freistil holten die beiden Freunde nun Silber und Bronze.

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