Letztes Update:
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10:08
16.06.2022
Der italienische Ministerpräsident Mario Draghi traut der Ukraine den Wiederaufbau nach dem Krieg zu. "Das hier ist ein Ort der Zerstörung, aber auch der Hoffnung", sagt Draghi in Irpin. "Vieles, von dem mir hier erzählt wurde, drehte sich um die Zukunft und den Wiederaufbau. Das Volk wurde vereint durch den Krieg, es kann nun Sachen schaffen, die vor dem Krieg vielleicht nicht möglich gewesen wären."
Auf eine Frage, ob internationale Hilfe ähnlich des Marshall-Plans nötig sei, antwortet er: "Darüber werden wir nachher reden." Gegen Mittag ist ein Treffen von Scholz, Draghi und Macron mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj geplant.

10:03
16.06.2022
Litauens Staatspräsident Gitanas Nauseda bezeichnet den Wiederaufbau der Ukraine als "persönliche Verpflichtung". "Ich habe mit eigenen Augen zerstörte ukrainische Häuser gesehen, von denen nur noch verkohlte Mauern übrig waren", sagt Nauseda im Parlament in Vilnius und drückt seinen Schmerz über die verlorenen Menschenleben aus. 
Das Staatsoberhaupt des baltischen EU- und Nato-Landes sagt der Ukraine weitere Militärhilfe und humanitäre Unterstützung zu. Der Bevölkerung dankt er für die Solidarität mit ukrainischen Flüchtlingen und der Spendenbereitschaft. "In der Ukraine entscheidet sich heute das Schicksal von ganz Europa. Von daher ist es unerlässlich, die imperialen Ambitionen Russlands einzudämmen", sagt Nauseda. "Wir müssen sicherstellen, dass die EU- und Nato-Staaten vereint, schnell und entschlossen handeln." Dafür werde er sich mit aller Kraft einsetzen.

09:50
16.06.2022
Scholz spricht im teils zerstörten Irpin von sinnloser Gewalt im Zuge des russischen Angriffs. Es seien unschuldige Zivilisten getroffen und Häuser zerstört worden. Es sei eine ganze Stadt zerstört worden, in der es überhaupt keine militärischen Strukturen gegeben habe. "Das sagt sehr viel aus über die Brutalität des russischen Angriffskriegs, der einfach auf Zerstörung und Eroberung aus ist."
Die Zerstörungen in Irpin seien ein "ganz wichtiges Mahnmal" dafür, dass etwas zu tun sei. Es sei ein furchtbarer Krieg, sagt der Bundeskanzler. "Russland treibt ihn mit größter Brutalität ohne Rücksicht auf Menschenleben voran. Und das ist das, was auch zu Ende gehen muss."

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