Letztes Update:
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16:09
01.06.2022
Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg gibt sich weiter optimistisch, dass Schweden und Finnland trotz Bedenken der Türkei bald in die Nato aufgenommen werden können. "Ich bin zuversichtlich, dass wir einen Weg nach vorne finden werden", sagte Stoltenberg bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Außenminister Antony Blinken in Washington. Es sei nicht das erste Mal, dass es in der Nato Differenzen und Meinungsverschiedenheiten gebe. "Aber wir können auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken und sind auch in der Lage, diese Differenzen zu überwinden und uns darauf zu einigen, wie wir vorankommen können."
Blinken sagte: "Innerhalb der Nato besteht ein breiter Konsens für den raschen Beitritt Schwedens und Finnlands zum Bündnis." Insbesondere die Bedenken, die die Türkei gegenüber Finnland und Schweden geäußert habe, würden von den beiden Ländern mit Unterstützung der Nato aufgegriffen. "Wir wollen sicherstellen, dass die Sicherheitsbedenken aller Verbündeten berücksichtigt werden, und dazu gehört natürlich auch die Türkei", so Blinken.

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15:41
01.06.2022
Russland weist die Vorwürfe auch der Bundesregierung zur Blockade von Getreideexporten zurück und gibt dem Westen die Verantwortung für die Lebensmittelkrise. Weil russische Frachtschiffe mit Sanktionen belegt seien, könnten diese kein Getreide exportieren, sagte Moskaus Außenminister Sergej Lawrow in der saudischen Hauptstadt Riad. Der Westen behaupte zwar, dass Lebensmittel nicht mit Sanktionen belegt seien, verschweige aber zugleich, dass sie nicht transportiert werden könnten.
Der Westen hatte Russland aufgefordert, die Getreideexporte des angegriffenen Landes zuzulassen. Dazu müssten die Häfen im Schwarzen Meer freigegeben werden. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, dass Russland die Ausfuhr von Weizen aus ukrainischen Häfen nicht behindere. Vielmehr müsse die Ukraine ihre mit Seeminen versehenen Küstenbereiche im Schwarzen Meer säubern, damit die Schiffe aus den Häfen auslaufen könnten und die Seefahrt gesichert sei. Nach Darstellung Lawrows ist mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vereinbart worden, dass das Land bei der Entschärfung der Minen helfen könne. Lawrow wird am 8. Juni zu Gesprächen in der Türkei erwartet.

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