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20220602020501
Der brutale russische Angriffskrieg führt uns schmerzhaft eine lange verdrängte Tatsache vor Augen. Wer in Freiheit leben will, braucht militärische Stärke, um diese Freiheit zu verteidigen. 14:51
01.06.2022
Christine Lambrecht
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14:26
01.06.2022
Die ukrainischen Truppen ziehen sich nach Einschätzung der US-Denkfabrik Study of War klugerweise aus Sjewjerodonezk zurück, statt bis zum Ende zu kämpfen. Dies sei vernünftig, wenn auch schmerzhaft. Die Ukraine müsse mit ihren begrenzteren Ressourcen sparsam umgehen und sich darauf konzentrieren, kritisches Terrain zurückzugewinnen, anstatt letztlich nicht wichtigen Boden zu verteidigen. Die ukrainische Priorisierung von Gegenoffensiven und Verteidigungsoperationen habe die Russen unter anderem fast aus der Artillerie-Reichweite der Stadt Charkiw gedrängt. Insgesamt habe die Ukraine immer noch eine gute Chance, den russischen Vormarsch zu stoppen und rückgängig zu machen.

13:57
01.06.2022
Moskau reagiert gelassen auf den in der EU geplanten weitreichenden Boykott von russischem Öl. Die frei werdenden Mengen würden in andere Richtungen umgeleitet, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge. "Diese Sanktionen wirken sich natürlich negativ auf den gesamten Kontinent aus – auf die Europäer und auf uns und auf den gesamten globalen Energiemarkt." Russland werde die negativen Folgen durch systematische Handlungen minimieren, sagte Peskow.
Schon nach dem Öl-Embargo der USA hatte die russische Führung erklärt, dass die Mengen fast komplett auf andere Märkte umgeleitet worden seien. Die Einnahmen sprudelten, hieß es. Die EU will durch einen Öl-Boykott verhindern, dass Russland seinen Krieg gegen die Ukraine weiter finanzieren kann. Durch die hohen Ölpreise fließt zudem aktuell viel Geld in den russischen Staatshaushalt, der stark vom Energieexport abhängig ist. Mit den negativen Folgen – gemeint sind vor allem die hohen Energiepreise - müssten nun vor allem die Europäer leben, sagte Peskow.

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