Letztes Update:
20220601020453

11:52
31.05.2022
In der Ukraine sind zwei gefangen genommene russische Soldaten wegen Kriegsverbrechen zu langen Haftstrafen verurteilt worden. Ein Gericht im Gebiet Poltawa verhängte jeweils elf Jahre und sechs Monate Gefängnis, wie das Online-Portal Ukrajinska Prawda berichtet. Die beiden Soldaten aus dem nordrussischen Gebiet Murmansk hatten demnach gestanden, in der Region Charkiw im Osten der Ukraine zivile Gebäude beschossen zu haben. Dem Bericht zufolge äußerten sie vor Gericht Reue über ihre Taten.
Demnach sagten beide Soldaten aus, zunächst zu einem Manöver ins Gebiet Kursk abkommandiert worden zu sein. Dann seien sie ins russische Gebiet Belgorod verlegt worden und hätten sich im Februar plötzlich im Krieg wiedergefunden. Gemeinsam mit anderen Soldaten hätten sie Anlagen und Leitungen zur Stromversorgung sowie Wohnhäuser und Schulen beschossen. Die Verteidigung betonte vor Gericht, dass die Männer auf Befehl gehandelt hätten.

11:29
31.05.2022
Wirtschaftsminister Robert Habeck kritisiert nach dem Kompromiss in der EU zu einem Ölembargo gegen Russland den ungarischen Regierungschef Viktor Orban scharf. Er sei nicht glücklich mit dem Kompromiss, so Habeck. Orban habe "ruchlos" für seine eigenen Interessen gepokert. Die europäische Kraft und die Entschlossenheit Europas habe durch das "Gewürge" um das sechste Sanktionspaket gegen Moskau gelitten. 
"Vielleicht leben wir in einer Zeit, wo zu viele Kompromisse dann die Klarheit am Ende nicht nur eintrüben, sondern zerstören", sagt Habeck. Der russische Präsident Wladimir Putin werde mit seinem Angriff auf die Ukraine nicht aufhören, wenn er nicht in der Ukraine unterliege. Orban aber habe einen "Handel" aufgemacht und nicht mehr Politik in einem höheren Interesse gemacht.

extern
Inhalt anzeigen

11:26
31.05.2022
Tschechien begrüßt die Einigung auf einen Kompromiss beim geplanten EU-Öl-Embargo gegen Russland. Das sei ein ausgezeichnetes Ergebnis nicht nur für die Europäische Union, sondern auch für sein Land, sagt Ministerpräsident Petr Fiala nach Angaben der Agentur CTK in Brüssel. Die vereinbarte Ausnahme für Pipeline-Öl gelte "ohne zeitliche Begrenzung", betont Fiala. Zudem werde es Tschechien für einen Übergangszeitraum von 18 Monaten ermöglicht, Raffinerieprodukte aus russischem Erdöl einzuführen - zum Beispiel aus dem benachbarten Polen.

✖
An dieser Stelle sind Inhalte eines Drittanbieters zu sehen. Durch Ihre Zustimmung akzeptieren Sie, dass dieser Anbieter eigene Analyse-Daten erhebt.
www.pz-news.de/datenschutz
Inhalt anzeigen