Letztes Update:
20220520020453

02:40
19.05.2022
Nach der Ankündigung der USA, ihre Botschaft in Kiew wiedereröffnen zu wollen, bestätigt der Senat die Karrierediplomatin Bridget Brink für den Posten der Botschafterin für die Ukraine. Die Kongresskammer stimmte der Personalie in Washington zu. Zuvor hatte das Außenministerium mitgeteilt, dass die wegen des russischen Angriffskriegs geschlossene US-Botschaft in der ukrainischen Hauptstadt ihren Betrieb wieder aufnimmt.
Brink war bislang die US-Gesandte in der Slowakei. Zuvor hatte sie unter anderem im Außenministerium in Washington als Expertin für Osteuropa und den Kaukasus sowie als stellvertretende Botschafterin in Usbekistan und Georgien gearbeitet.

23:51
18.05.2022
Der US-Schauspieler Ashton Kutcher (44) ist davon überzeugt, dass die Ukraine noch viel mehr Hilfe von außen braucht. "Es reicht einfach nicht. Wir dürfen diesen Krieg nicht verlieren", sagt er im Rahmen des Digital-Festivals OMR in Hamburg. Es sei deshalb wichtig, die Flüchtlinge und das Militär in der Ukraine zu unterstützen. 
Kutcher und seine in der Ukraine geborene Ehefrau Mila Kunis (38) hatten nach dem Ausbruch des Krieges über eine Internetplattform zu Geldspenden aufgerufen. Am Ende hatte das Paar mindestens 35 Millionen Dollar eingesammelt.

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23:26
18.05.2022
Der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk hält einen Nato-Beitritt seines Landes für ebenso schnell umsetzbar wie den von Finnland und Schweden. "Klar ist: Wir wollen schnell in die Nato. Das kann genauso rasch gehen wie im Fall von Schweden oder Finnland. Es bräuchte nur eine rein politische Entscheidung, um die Ukraine zügig ins Bündnis zu integrieren", sagt Melnyk den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Wenn die Ukraine im Bündnis wäre, sinkt das Risiko eines Atomkrieges. Dann würde Putin wissen: Würde die Ukraine mit Nuklearwaffen angegriffen, müsste er mit einem atomaren Gegenschlag rechnen. Das würde ihn davon abhalten."
Melnyk hält auch eine EU-Mitgliedschaft der Ukraine innerhalb der nächsten zehn Jahre für möglich, wie er den Funke-Zeitungen weiter sagt. "Uns geht es jetzt vor allem darum, den Kandidaten-Status zu erhalten. Dann kann der Verhandlungsprozess beginnen. Das ist eine wichtige politische Entscheidung." Von der Bundesregierung forderte er dabei "eine führende Rolle in diesem historischen Prozess".

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