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21:47
18.05.2022
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagt allen Opfern der russischen Besatzung in seinem Land besondere Hilfen des Staates zu. Er habe ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Details nennt er nicht. Die Hilfe gelte auch für "alle Gefangenen des Kreml", wie er sich ausdrückt, auf der Krim oder im russisch besetzten Teil des Donbass.
Selenskyj erinnert dabei an den 18. Mai 1944, einen wichtigen Gedenktag in der Ukraine. Damals hatte der Sowjetdiktator Josef Stalin die Krimtataren deportieren lassen wegen angeblicher Kollaboration mit der deutschen Besatzung. Bei der Annexion durch Russland 2014 habe eine zweite Welle "alles Freie auf der Halbinsel Krim" zerstört, sagt der Präsident.

21:24
18.05.2022
Der ukrainische Präsidentenberater Oleksiy Arestowytsch rechtfertigt die geplante Verlängerung des Kriegsrechts um 90 Tage bis in den August hinein. Der von Russland begonnene Krieg werde bin in den Herbst dauern, sagt Arestowytsch im ukrainischen Fernsehen. Man mache der ukrainischen Bevölkerung nur falsche Hoffnung, wenn das Kriegsrecht wie bisher immer nur um 30 Tage verlängert werde. Im Krieg sei eine ehrliche Kommunikation mit der Gesellschaft notwendig, sagt der Berater, der sich vor allem zu Militärfragen äußert.

Russland führt seinen brutalen Krieg nicht nur mit Panzern, Raketen und Bomben. Russland führt diesen Krieg mit einer anderen schrecklichen und leiseren Waffe: Hunger und Entbehrung. 21:04
18.05.2022
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock wirft Russland während eines Außenministertreffens bei den Vereinten Nationen in New York vor, die Blockade von Getreideexporten aus der Ukraine als Kriegswaffe einzusetzen.
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