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20220520020453
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07:23
18.05.2022
Die russischen Streitkräfte haben britischen Erkenntnissen zufolge erhebliche Probleme beim Nachschub und der Truppenverstärkung. So müsse Russland viele Hilfstruppen einsetzen, um den ukrainischen Widerstand zu brechen, darunter Tausende Kämpfer aus der autonomen Teilrepublik Tschetschenien, teilte das Verteidigungsministerium in London mit. "Der Kampfeinsatz so unterschiedlichen Personals zeigt die erheblichen Ressourcenprobleme Russlands in der Ukraine und trägt wahrscheinlich zu einem uneinheitlichen Kommando bei, das die russischen Operationen weiterhin behindert."
Obwohl russische Truppen die strategisch wichtige Hafenstadt Mariupol mehr als zehn Wochen eingekreist hatten, habe heftiger ukrainischer Widerstand eine vollständige russische Kontrolle verhindert. Dies habe zu Frust und hohen Verlusten der russischen Streitkräfte geführt, hieß es unter Berufung auf Geheimdienstinformationen.

06:41
18.05.2022
Für Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) steht angesichts des Kriegs in der Ukraine und einer drohenden Energiekrise Parteipolitik derzeit nicht im Fokus. "Alle wissen, dass wir im Moment nicht für Parteien Politik machen, sondern für das Land, für Deutschland, für die Menschen", sagte Habeck im ZDF-"Morgenmagazin". Deswegen sollten sich die Parteien im Bund - sowohl Wahlgewinner wie die Grünen als auch Wahlverlierer -  jetzt nicht zu lange mit den Ergebnissen der jüngsten Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen befassen.
Die Krisensituation mache auch schwierige Kompromisse etwa beim Umweltschutz notwendig, um auch im Notfall die Energieversorgung sicherzustellen. "Das hat absoluten Vorrang." Umweltverbände hatten kritisiert, dass Naturschutzauflagen etwa beim Bau von Flüssiggasterminals derzeit nur zweitrangig seien. Der Minister für Wirtschaft und Klimaschutz betonte, die Bundesregierung bereite auch eine Informationskampagne zum Energiesparen vor.

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