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20220510131612
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07:53
10.05.2022
Der Gesundheitskonzern Fresenius hat bekräftigt, an seinem Russland-Geschäft festzuhalten. Das Dax-Unternehmen werde trotz des Angriffs auf die Ukraine "Stand jetzt" in Russland bleiben, hieß es in einer Rede von Vorstandschef Stephan Sturm, die vor der Hauptversammlung an diesem Freitag veröffentlicht wurde. "Denn auch das gehört zu unserer Verantwortung als Gesundheitskonzern."
Das Unternehmen betreibe in Russland rund 100 Dialysezentren für Nierenkranke und versorge Krankenhäuser und andere Einrichtungen mit Arzneien und klinischer Ernährung. "Wir können unsere Patientinnen und Patienten dort nicht einfach im Stich lassen", so Sturm. Fresenius sei kein Konsumgüter-Hersteller, sondern ein Konzern mit lebenswichtigen Produkten und Dienstleistungen. 
Dabei gehe es Fresenius in Russland nicht um wirtschaftliche Gründe, betonte Sturm. "Wir verdienen dort derzeit und auf absehbare Zeit kein Geld. Und natürlich kann das derzeitige Russland kein Markt sein, in dem wir weiter expandieren." 

00:17
10.05.2022
Entgegen Berichten über die vollständige Evakuierung aller Zivilisten aus dem von russischen Truppen belagerten Werk Azovstal in der ukrainischen Hafenstadt Mariupol sollen sich dort immer noch rund 100 Zivilpersonen aufhalten. Zudem hielten sich immer noch rund 100.000 Menschen in der schwer zerstörten Stadt auf, sagt der regionale Verwaltungschef Pawlo Kyrylenko. "Schwer zu sagen, wer von ihnen die Stadt verlassen will", wird er von der Ukrajinska Prawda zitiert.

23:43
09.05.2022
US-Präsident Joe Biden hat den Kongress um eine schnelle Bewilligung des von ihm beantragten Milliarden-Pakets zur Unterstützung der Ukraine gebeten. "Ich habe die Mittel, die mir von einer überparteilichen Mehrheit im Kongress zur Unterstützung der ukrainischen Kämpfer zur Verfügung gestellt wurden, fast ausgeschöpft", teilt Biden mit. Dies könne bereits in rund zehn Tagen der Fall sein. "Wir können nicht zulassen, dass unsere Hilfslieferungen eingestellt werden, während wir auf weitere Maßnahmen des Kongresses warten."
Biden hat den Kongress um weitere 33 Milliarden US-Dollar gebeten. Der Großteil dieser Summe - mehr als 20 Milliarden Dollar - soll für Militärhilfe genutzt werden.

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