Letztes Update:
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09:09
09.05.2022
Kremlchef Putin räumt Verluste seiner Truppen ein und verspricht den Angehörigen materielle Hilfe. "Der Tod eines jeden Soldaten und Offiziers bedeutet Leid und unwiederbringlichen Verlust für die Verwandten und Liebsten", sagt Putin. "Der Staat, die Regionen, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen tun alles, um diesen Familien Fürsorge zukommen zu lassen und ihnen zu helfen", sagt Putin. Besondere Hilfe werde den Kindern der Gefallenen und Verwundeten geleistet, sagt er. "Ein entsprechendes Präsidentendekret wurde heute unterzeichnet." 
Eine Maßnahme ist eine Quotenregelung. Demnach haben Kinder von Soldaten, die in der Ukraine gekämpft haben, Anspruch auf zehn Prozent der Studienplätze an staatlichen Hochschulen. Sie müssen dabei keine Aufnahmeprüfung an der Universität ablegen. Kadetten- und Militärschulen sind ebenfalls angehalten, solche Kinder ohne Prüfung aufzunehmen. 

08:44
09.05.2022
Trotz des laufenden Kriegs erinnert der ukrainische Präsident Selenskyj an den 77. Jahrestag des Sieges der Anti-Hitler-Koalition im Zweiten Weltkrieg. "Unser Feind träumte davon, dass wir darauf verzichten, den 9. Mai und den Sieg über den Nationalsozialismus zu feiern", so Selenskyj in einer Videobotschaft. Kiew lasse es nicht zu, dass der Sieg von jemandem vereinnahmt werde. "Millionen von Ukrainern haben gegen den Nationalsozialismus gekämpft und einen schweren und langen Weg beschritten", betont der 44-Jährige. Mehr als acht Millionen Ukrainer seien im Zweiten Weltkrieg umgekommen.
So wie damals die Rote Armee Donezk, Luhansk, Mariupol, Cherson, Melitopol, Berdjansk und die gesamte Halbinsel Krim von den Nazis befreiten, würden auch die heutigen Besatzer vertrieben werden, sagt Selenskyj. "Am Tag des Sieges über den Nationalsozialismus kämpfen wir für einen neuen Sieg", unterstreicht er. Die Ukrainer würden weder für "Väterchen Zar" noch "den Führer" kämpfen. "Wir kämpfen immer für uns selbst. Für unsere Freiheit. Für unsere Unabhängigkeit", sagt das Staatsoberhaupt. 

08:32
09.05.2022
Die in Schweden regierenden Sozialdemokraten werden am kommenden Sonntag eine Entscheidung zu ihrer Nato-Position verkünden. Bei einer Sondersitzung wird die Spitze der Partei von Regierungschefin Magdalena Andersson einen Beschluss zu ihrer sicherheitspolitischen Linie fassen, gibt der sozialdemokratische Generalsekretär Tobias Baudin bekannt. Man sei der Ansicht, dass man damit nicht länger warten könne. Schon vor einigen Tagen hatte Baudin gesagt, dass eine solche Entscheidung am Sonntag kommen könnte.
Russlands Einmarsch in die Ukraine hat in Schweden ebenso wie nebenan in Finnland eine Debatte über einen möglichen Beitritt zur Nato ausgelöst. Anderssons Sozialdemokraten, die Schweden in einer Minderheitsregierung allein regieren, stehen unter Zugzwang, Stellung in der Frage zu beziehen. Parteiintern gibt es gleichzeitig Kritik, dass der Prozess in einer solch wichtigen Angelegenheit viel zu schnell gehe. 

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