In der Exklave Kaliningrad an der Ostsee hat die russische Armee Angriffe mit dem atomwaffenfähigen Raketensystem Iskander-M simuliert. Etwa 100 Soldaten rückten mit 20 Fahrzeugen aus, wie das Militär mitteilt. Dann seien einzelne oder massenhafte Starts simuliert worden, um gegnerische Raketensysteme, Flugplätze, Bunker oder Truppen zu treffen.
Iskander-M kann mit Marschflugkörpern oder Raketen bis zu 500 Kilometer weit schießen. Von Kaliningrad aus liegen damit Warschau, Berlin und andere Hauptstädte in Reichweite.