Letztes Update:
20220503020516

10:53
02.05.2022
Der Chef des ukrainischen Energieversorgers Naftogaz, Jurij Witrenko, hat erneut ein vollständiges Öl- und Gas-Embargo Deutschlands gegen Russland gefordert. "Wenn wir über Sanktionen reden, dann brauchen wir vernichtende Sanktionen, solche, die wirklich geeignet sind, Putins Position zu schwächen", sagt Witrenko dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
Deutschland könnte verschiedene Wege wählen, um Russlands Gasexporte zu treffen, so der Naftogaz-Chef. Denkbar sei etwa, Zahlungen für Gas an Russland auf Treuhandkonten einzufrieren. "Eine andere Variante wäre, dass der deutsche Staat Zollgebühren auf russisches Gas erhebt, so dass es für die Importeure so teuer wird, dass sich der Import nicht mehr lohnt."

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10:38
02.05.2022
Die Ukraine hat nach eigenen Angaben im Schwarzen Meer russische Schiffe mit Drohnen angegriffen. "Heute wurden im Morgengrauen bei der Schlangeninsel zwei russische Boote des Typs Raptor vernichtet", teilt der Oberbefehlshaber Walerij Saluschnyj bei Facebook mit. Eingesetzt worden sei dabei eine Kampfdrohne des türkischen Typs Bayraktar (Fahnenträger).
Zuvor hatten die ukrainischen Streitkräfte nach eigenen Angaben zweimal vor allem die Luftabwehr auf der besetzten Insel mit Raketen angegriffen. Das etwa 35 Kilometer von der ukrainischen Küste entfernte Eiland wurde unmittelbar nach Kriegsbeginn Ende Februar von der russischen Marine erobert. 

09:54
02.05.2022
Mehr als zwei Monate nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine eröffnet Dänemark als erstes nordisches Land wieder seine Botschaft in Kiew. Außenminister Jeppe Kofod hisste bei einem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt selbst die Flagge an dem Gebäude. Die Wiedereröffnung sei ein wichtiges Symbol der Unterstützung, schreibt der sozialdemokratische Politiker auf Twitter.
Die Botschaft soll erst nach und nach wieder mit der vollen Zahl an Beschäftigten arbeiten, wie die Regierung mitteilt. Im Moment sind es noch deutlich weniger. Auch andere westliche Länder haben in den vergangenen Tagen ihre Botschaften wieder nach Kiew verlegt.

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