Letztes Update:
20220427130543

09:54
27.04.2022
Papst Franziskus fordert mit Blick auf die aktuelle Kriegslage erneut einen Waffenstillstand - ohne dabei Russland oder die Ukraine namentlich zu nennen. "Mögen die Waffen schweigen, damit diejenigen, die die Macht haben, den Krieg zu stoppen, den Schrei der gesamten Menschheit nach Frieden hören", sagt das katholische Kirchenoberhaupt während seiner wöchentlichen Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom. Der 85-Jährige fordert die Gläubigen auf, unaufhörlich für den Frieden zu beten. 

09:49
27.04.2022
Großbritannien spricht sich für die Lieferung von Panzern und Flugzeugen an die Ukraine aus. "Schwere Waffen, Panzer, Flugzeuge - wir graben tief in unseren Beständen, steigern die Produktion", so Außenministerin Liz Truss laut Mitteilung. "Wir können uns nicht zurücklehnen: Das Schicksal der Ukraine bleibt in der Schwebe." Weitere Details zu Lieferungen gehen aus der Mitteilung des Ministeriums nicht hervor. 
Laut Premierminister Boris Johnson wird die Ukraine trotz russischer Warnungen weiter mit Geheimdienstinformationen, Ausbildung und Waffen "in Nato-Qualität" versorgt. Er unterstützte zudem ukrainische Angriffe auf Ziele in Russland. "Sie werden von russischem Territorium aus angegriffen. Sie haben ein Recht, sich zu schützen und zu verteidigen", sagt Johnson dem Sender TalkTV. Im Parlament hatte Verteidigungsstaatssekretär James Heappey zuvor angekündigt, London werde Panzerabwehrlenkwaffen vom Typ Brimstone an Kiew liefern.

09:26
27.04.2022
Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki bezeichnet die Einstellung russischer Gaslieferungen an Polen als "direkten Angriff" auf sein Land. "Diesmal hat Russland die Grenze des Imperialismus, des Gasimperialismus, noch einen Schritt weiter verschoben", so Morawiecki. Russland wolle sich mit dem Schritt dafür rächen, dass Polen eine Reihe von Oligarchen und Unternehmen mit Sanktionen belegt hat, darunter auch der Staatskonzern Gazprom.

09:21
27.04.2022
Das Bundeswirtschaftsministerium sieht den Stopp russischer Gaslieferungen nach Polen und Bulgarien mit Sorge. Eine Sprecherin von Minister Robert Habeck sagt, die Versorgungssicherheit in Deutschland sei aktuell gewährleistet. "Die Gasflüsse sind zum jetzigen Zeitpunkt alles in allem auf einem stabilen Niveau." Die Lage werde aber sehr genau beobachtet. Es seien bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Engpässe festgestellt worden.
"Wir sehen aber mit Sorge, dass es in europäischen Partnerländern zum Stopp der Lieferungen gekommen ist. Wir sind in enger Abstimmung innerhalb der Europäischen Union, um das Lagebild zu konsolidieren." 

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